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Katzen kann man nicht erziehen. – Oder doch?
10. September 2026
Kann man Katzen erziehen? Ja! Mit Geduld, Konsequenz und positiver Verstärkung lernt deine Katze, was erlaubt ist. Die besten Tipps zur Katzenerziehung.
05. Februar 2024
Katzen sind süß, kuschelig, verspielt und manchmal lustig. Was unzählige Reels im Internet beweisen. Kein Wunder, dass sie das Lieblingstier vieler Kinder sind und einige Kinder gerne eine eigene Katze hätten.
Katzen sind süß, kuschelig, verspielt und manchmal lustig. Was unzählige Reels im Internet beweisen. Kein Wunder, dass sie das Lieblingstier vieler Kinder sind und einige Kinder gerne eine eigene Katze hätten. Grundsätzlich gilt: Die Anschaffung einer Katze oder gleich mehrerer sollte – wie bei jedem Haustier – von der ganzen Familie gemeinsam beschlossen werden. Alle im Haushalt lebenden Personen müssen einverstanden sein und Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, dass letztendlich sie die Verantwortung für das Tier und seine Versorgung tragen. Das man sich im Vorfeld darüber Gedanken macht, ob man genug Zeit für eine Katze hat, ob man die Kosten für Futter und Tierarzt stemmen kann und wer sich um die Katze kümmern könnte, wenn man mal verreist, versteht sich hoffentlich von selbst. Worauf dann beim Zusammenleben von Katzen und Kindern zu achten ist und wie Katze und Kind ein tolles Team werden, das lest ihr in diesem Blog-Beitrag.
Der richtige Zeitpunkt
Vielen Eltern gefällt der Gedanke, dass Kind und Katze zusammen aufwachsen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, eine oder mehrere Katze(n) aufzunehmen solange das Kind noch ein Baby ist. Allerdings sind viele frisch gebackene Eltern mit einem Säugling schon ziemlich ausgelastet. Finden sie da noch die Zeit und Kraft sich um eine Katze zu kümmern? Außerdem muss man darauf achten, Katze und Baby nie alleine in einem Raum zu lassen. Katzen lieben es warm, kuschelig und gemütlich. Sie klettern gerne zum Baby ins Bettchen, in den Maxi-Cosi oder kuscheln sich auf der Krabbeldecke ans Baby ran. Wenn sich die Katze allerdings auf das Baby legt, besteht Erstickungsgefahr. Bei Katzen und Kleinkindern stellen sich schon andere Probleme. Es ist eine Herausforderung, Kleinkindern zu erklären, dass man eine Katze nicht am Schwanz zieht oder in die Ohren beißt und auch nicht ständig hinter ihr her rennt. Und nicht jede Katze ist geduldig mit Kindern. Katzen sind sehr eigensinnig und bestimmen gerne selbst, wann sie angefasst werden oder spielen möchten. Und wird das nicht respektiert, werden auch schon mal die Krallen ausgefahren. Kindern im Vorschulalter kann man dagegen schon gut den Umgang mit Katzen und Tieren im Allgemeinen erklären. Sie können verstehen, dass eine Katze auch mal ihre Ruhe braucht, nicht ständig spielen oder kuscheln will und dass man Tiere zu sich kommen lässt und ihnen nicht hinterherjagt. Außerdem können sie schon artgerecht mit der Katze spielen. Teenager können dann auch selber schon etwas Verantwortung für die Katze übernehmen, regelmäßig das Katzenklo reinigen, die Fütterung übernehmen oder die Katze beschäftigen. Und beim ersten Liebeskummer sind Katzen auch klasse Zuhörer und Tröster. Wann der richtige Zeitpunkt ist, lässt sich also pauschal gar nicht sagen. Das hängt ganz von der jeweiligen Familie und dem Kind ab. Fest steht: Das Zusammenleben sollte für alle stressfrei sein, für die Kinder, die Eltern und die Katze.
Die richtige Katze
Kitten oder ausgewachsene Katze? Aus dem Tierschutz oder vom Züchter? Welche Rasse? Hier sollte man sich im Vorfeld gut informieren und ein paar Gedanken machen. Die ideale Familienkatze sollte den Gegebenheiten der Familie angepasst sein. Dabei spielen Energielevel, Beschäftigungsbedürfnis Fell und Pflege eine Rolle. Kitten sind unfassbar niedlich, aber eben auch Katzenkinder. Sie machen viel Arbeit und Unfug. Bei älteren Katzen hängt es ganz vom Typ und der Vorgeschichte der Katze ab. Einige Rassen wie Ragdoll oder Maine Coon haben den Ruf, gute Familienkatzen zu sein. Bei Katzen aus dem Tierschutz können die PflegerInnen häufig schon beurteilen, ob eine Katze sich als Familienkatze eignet und ein toller Kinder-Kumpel werden kann. Die wichtigsten Charaktereigenschaften für eine Familienkatze sind: Kinderfreundlich, verschmust, verspielt, ausgeglichen und geduldig.
Die wichtigsten Regeln und Tipps
Die obersten Gebote beim Zusammenleben von Kindern und Katzen sind Erklärung und Aufsicht. Eltern müssen Kindern den richtigen Umgang mit der Katze erklären und ihre Verhaltensweisen. Die Kinder sollten so schnell wie möglich lernen, die Katzensprache korrekt zu deuten und zu verstehen. Außerdem sollten insbesondere kleine Kinder nicht mit Katzen alleine gelassen werden. Die Katze bleibt, egal wie lieb, immer ein Tier, das auch mal unvorhergesehen reagieren kann und für Kinder gilt im Prinzip das gleiche. Eine weitere wichtige Regel: Gegenseitige Freiräume respektieren. Dazu gehört, dass die Katze nicht bedrängt wird und auch einmal in Ruhe gelassen wird, wenn sie das möchte. Umgekehrt darf die Katze natürlich auch nur ins Kinderzimmer, wenn das Kind es grade möchte. Eines der ersten Dinge, die Kinder auch lernen sollten ist, dass man eine fressende oder schlafende Katze grundsätzlich nicht stört. Aus hygienischen Gründen sollten Kinder nicht mit Katzenspielzeug spielen, außer sie spielen grade mit der Katze. Auch einfache Alltagsregeln wie vor dem Essen und vor dem zu Bett gehen Hände waschen machen im Zusammenleben mit Tieren Sinn.
Wenn die Katze schon vor dem Baby da war
Immer wieder hört man, dass Familien die Katze abgeben sobald die Frau schwanger ist. Der Grund: Toxoplasmose, eine Krankheit. Erreger der Toxoplasmose ist der einzellige Parasit Toxoplasma gondii. Er wird durch den Verzehr von rohem Fleisch aber auch durch Katzenkot auf Menschen übertragen. Die Katze infiziert sich durch ihre Beutetiere oder durch roh gefüttertes Fleisch. Bei einer Toxoplasmose-Infektion während der Schwangerschaft kann es zu schweren Schädigungen des Fötus kommen. Aber muss man die Katze deshalb gleich weggeben? Nein, die Sorge ist meist unbegründet. Erstens spielen Katzen bei der Übertragung der Toxoplasmose nicht die wichtigste Rolle. Der Verzehr von rohem oder nicht durchgebratenem Fleisch viel gefährlicher. Zweitens geht von Katzen, die ausschließlich in Wohnungen leben und mit Fertigfutter und nicht mit rohem Fleisch ernährt werden kaum eine Gefahr aus. Und drittens hat die Mehrheit der Bundesbürger schon einmal eine Infektion mit Toxoplasmen durchgemacht, in den meisten Fällen verläuft die Krankheit völlig unbemerkt mit grippeähnlichen Symptomen. In Folge einer solchen Infektion bildet der Körper Antikörper, die ihn und bei einer Schwangeren auch den Fötus vor dem Erreger schützen. Ob man bereits Anti-Körper hat, kann man mit einem Bluttest testen lassen. Zur Sicherheit kann man während der Schwangerschaft den Partner bitten, das Katzenklo zu reinigen oder dabei Handschuhe und Maske tragen und außerdem vor dem Essen oder bevor man sich selber ins Gesicht fasst, nachdem man die Katze angefasst hat, Hände waschen. Eine Schwangerschaft sollte kein Grund sein, eine Katze abzugeben. Schließlich ist auch sie Familienmitglied. Übrigens: Viele Katzen merken sehr schnell wenn ihre Dosenöffnerin schwanger ist und legen sich dann besonders gerne auf den Bauch. Wenn das Baby dann da ist, gilt es Katze und Baby behutsam an einander zu gewöhnen. Nicht alle Katzen können gut damit umgehen, wenn plötzlich ein kleines Menschen-Kitten da ist, das einen Höllenlärm veranstaltet und alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es bietet sich an, die Katze schon während der Schwangerschaft auf die Veränderungen vorzubereiten. Man kann sie zum Beispiel schon an Gegenstände wie Kinderwagen und Babyschale gewöhnen, damit sie damit vertraut ist und keine Angst davor hat. Dann darf die Katze langsam näherkommen und den Säugling beschnuppern. Durchs Gesicht lecken sollte er ihm aber aus hygienischen Gründen nicht. Die Katze muss lernen, dass das Baby ihr in erster Linie egal sein kann. Um Eifersucht vorzubeugen, kann man die Katze mit einbeziehen. Während des Stillens oder Fütterns kann sie zum Beispiel ein besonderes Spielzeug bekommen, zu dem sie nicht immer Zugang hat oder ein Baldriankissen, schläft das Baby, ist Kuschelzeit für die Katze.
02. Januar 2024
Hunde sind die Lieblingstiere vieler Kinder und so manches Kind wünscht sich einen eigenen Hund. Grundsätzlich gilt: Die Anschaffung eines Hundes sollte – wie bei jedem Haustier – von der ganzen Familie gemeinsam beschlossen werden.
Alle im Haushalt lebenden Personen müssen einverstanden sein und Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, dass letztendlich sie die Verantwortung für das Tier und seine Versorgung tragen. Das man sich im Vorfeld darüber Gedanken macht, ob man genug Zeit für einen Hund hat, ob man die Kosten für Futter und Tierarzt stemmen kann und wer sich um den Hund kümmern könnte wenn man mal verreist, versteht sich hoffentlich von selbst. Worauf dann beim Zusammenleben von Hunden und Kindern zu achten ist und wie Hund und Kind ein tolles Team werden, das lest ihr in diesem Blog-Beitrag
Der richtige Zeitpunkt
Vielen Eltern gefällt der Gedanke, dass Kind und Hund zusammen aufwachsen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, einen Hund aufzunehmen solange das Kind noch ein Baby ist. Das Kind wird sich später gar nicht an ein Leben ohne Hund erinnern können. Allerdings sind viele frisch gebackene Eltern mit einem Säugling schon ziemlich ausgelastet. Finden sie da noch die Zeit und Kraft sich um einen Hund und dessen Erziehung und Auslastung zu kümmern? Und möchten sie, wenn das Baby mal wieder die halbe Nacht geschrien hat, früh morgens mit dem Hund raus müssen? Bei Hunden und Kleinkindern stellen sich schon andere Probleme. Große und insbesondere stürmische Hunde können kleine Kinder schnell umwerfen. Sind Kind und Hund auf Augenhöhe, schleckt auch schnell mal die Zunge quer durchs Gesicht oder das Essen wird aus der Hand geklaut. Beides können unangenehme Erfahrungen für Kinder sein und eventuell sogar für Angst vor Hunden sorgen. Umgekehrt ist es eine Herausforderung, Kleinkindern zu erklären, dass man einen Hund nicht am Schwanz zieht oder in die Ohren beißt und auch nicht ständig hinter ihm her rennt. Und nicht jeder Hund ist geduldig mit Kindern. Kindern im Vorschulalter kann man dagegen schon gut den Umgang mit Hunden und Tieren im Allgemeinen erklären. Sie können verstehen, dass ein Hund auch mal seine Ruhe braucht, nicht ständig spielen oder kuscheln will und dass man Tiere zu sich kommen lässt und ihnen nicht hinterherjagt. Außerdem sind sie standfester und verfügen auch schon über eine gewisse Durchsetzungskraft. Teenager können dann auch selber schon etwas Verantwortung für den Hund übernehmen, regelmäßig Gassi gehen, die Fütterung übernehmen oder mit dem Hund die Hundeschule besuchen. Und beim ersten Liebeskummer sind Hunde auch klasse Zuhörer. Wann der richtige Zeitpunkt ist, lässt sich also pauschal gar nicht sagen. Das hängt ganz von der jeweiligen Familie und dem Kind ab. Fest steht: Das Zusammenleben sollte für alle stressfrei sein, für die Kinder, die Eltern und den Hund.
Der richtige Hund
Welpe oder ausgewachsener Hund? Aus dem Tierschutz oder vom Züchter? Welche Rasse? Hier sollte man sich im Vorfeld gut informieren und ein paar Gedanken machen. Der ideale Familienhund sollte den Gegebenheiten der Familie angepasst sein. Dabei spielen Größe, Energielevel, Fell, Pflege und der Schwierigkeitsgrad der Erziehung eine Rolle. Welpen sind unfassbar niedlich, aber eben auch Hundekinder. Sie machen viel Arbeit und brauchen eine gute Erziehung. Bei älteren Hunden hängt es ganz vom Typ und der Vorgeschichte des Hundes ab. Einige Rassen wie Labradore oder Beagle haben den Ruf, gute Familienhunde zu sein. Bei Hunden aus dem Tierschutz können die PflegerInnen häufig schon beurteilen, ob ein Hund sich als Familienhund eignet und ein toller Kinder-Kumpel werden kann. Die wichtigsten Charaktereigenschaften für einen Familienhund sind: Kinderfreundlich, verschmust, verspielt, ausgeglichen, nervenstark und geduldig, folgsam und neidlos.
Die wichtigsten Regeln und Tipps
Die obersten Gebote beim Zusammenleben von Kindern und Hunden sind Erklärung und Aufsicht. Eltern müssen Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund erklären und seine Verhaltensweisen. Die Kinder sollten so schnell wie möglich lernen, die Hundesprache korrekt zu deuten und zu verstehen. Außerdem sollten insbesondere kleine Kinder nicht mit Hunden alleine gelassen werden. Der Hund bleibt, egal wie lieb und gut erzogen, immer ein Tier, das auch mal unvorhergesehen reagieren kann und für Kinder gilt im Prinzip das gleiche. Eine weitere wichtige Regel: Gegenseitige Freiräume respektieren. Dazu gehört, dass der Hund nicht bedrängt wird und auch einmal in Ruhe gelassen wird, wenn er das möchte. Hier macht es Sinn, dem Hund einen Rückzugsort zu schaffen, an dem er nicht gestört werden darf, zum Beispiel eine Transportbox oder ein Körbchen. Umgekehrt darf der Hund natürlich auch nur ins Kinderzimmer wenn das Kind es grade möchte. Eines der ersten Dinge, die Kinder auch lernen sollten ist, dass man einen fressenden oder schlafenden Hund grundsätzlich nicht stört. Aus hygienischen Gründen sollten Kinder nicht mit Hundespielzeug spielen, außer sie spielen grade mit dem Hund. Auch einfache Alltagsregeln wie vor dem Essen und vor dem zu Bett gehen Hände waschen machen im Zusammenleben mit Tieren Sinn. Wie oft sieht man beim Gassi gehen Gespanne, bei denen man sich fragt, wer geht hier eigentlich mit wem spazieren? Das Kind mit dem Hund oder der Hund mit dem Kind? Kleine Kinder führen Leinen mit Hunden, die das Kind einfach hinter sich her ziehen würden wenn der Jagt-Instinkt anspringt, sie sich erschrecken oder einen Artgenossen entdecken. Das ist für alle Beteiligten gefährlich. Man denke hier nur mal an Straßenverkehr oder aggressive Fremdhunde. Deshalb sollte Kinder nicht alleine mit dem Hund Gassi gehen und die Leine auch erst führen, wenn sie den Hund kraft- und gewichtsmäßig in jeder Situation halten können.
Wenn der Hund schon vor dem Baby da war
Eine Schwangerschaft sollte kein Grund sein, einen Hund abzugeben. Schließlich ist auch er Familienmitglied. Dennoch können nicht alle Hunde gut damit umgehen, wenn plötzlich ein kleiner Menschen-Welpe da ist, der einen Höllenlärm veranstaltet und alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es bietet sich an, den Hund schon während der Schwangerschaft auf die Veränderungen vorzubereiten. Man kann ihn zum Beispiel schon an Gegenstände wie Kinderwagen und Babyschale gewöhnen, damit er damit vertraut ist und keine Angst davor hat und ihm beibringen, dass er das Babyzimmer und die Krabbeldecke nicht betreten darf. Wenn das Baby dann da ist, empfehlen Hundeprofis, dass Mutter und Baby in den ersten Tagen Zeit für sich haben und der Hund gar keinen Kontakt zum Neugeborenen hat. Auch Hündinnen lassen zu Anfang keine fremden Rudelmitglieder in die Wurfhöhle. Sind die ersten Tage entspannt verlaufen, darf der Hund langsam näher kommen und den Säugling beschnuppern. Durchs Gesicht lecken sollte er ihm aber aus hygienischen Gründen nicht. Der Hund muss lernen, dass das Baby ein neues Rudelmitglied ist, ihm aber in erster Linie egal sein kann und dass für die Beaufsichtigung und Erziehung die Eltern zuständig sind. Ansonsten kann es passieren, dass der Hund dem Baby gegenüber einen übertriebenen Beschützerinstinkt entwickelt und zum Beispiel fremde Menschen gar nicht heran lässt oder meint, das Kind erziehen zu müssen – auf Hundeart, was auch mit Schnappen einher gehen kann. Um Eifersucht vorzubeugen, kann man den Hund mit einbeziehen. Während des Stillens oder Fütterns kann der Hund zum Beispiel einen Kauknochen bekommen, schläft das Baby, ist Kuschelzeit für den Hund, Spaziergänge werden mit Kind und Hund gemacht und vielleicht kann man dem Hund sogar beibringen, beim Wickeln den Mülleimer für die benutzte Windel zu öffnen und zu schließen, wofür er dann natürlich ein Leckerli bekommt.
Miau Christmas – Weihnachten mit Katze
11. Dezember 2023
Weihnachten mit Katze: So sicherst du den Weihnachtsbaum, erkennst giftige Pflanzen und Lebensmittel und hilfst deiner Katze durch Feiertage und Silvester.
Draußen herumstromern - Freigang für Katzen
20. November 2023
Freigang für Katzen: Was du vorbereiten musst, wie du deine Katze an den Freigang gewöhnst und den Freigang sicher gestaltest. Plus sichere Alternativen wie Katzennetz.
Der richtige Napf für Feinschmecker auf Samtpfoten
04. Oktober 2023
Ein gutes Katzenfutter, so wie das von NutriQM, das die Katze gut verträgt, das ihr schmeckt und das sie mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, ist das Wichtigste in der Katzenernährung. Doch wie bieten wir unserer Katze das Futter an? Im Handel und in den Weiten des Internets gibt es unzählige verschiedene Futternäpfe in allen Größen, Formen und Farben. Das macht die Wahl des richtigen Futternapfes nicht einfach. Welche Kriterien gilt es bei der Auswahl zu beachten? Ein guter Napf sollte robust und standfest und nicht zu leicht sein, damit er nicht über den Boden rutscht oder umkippt. Da viele Katzen ihr Futter auflecken, sollte der Napf nicht zu flach sein, damit die Katze das Futter nicht hinausschiebt. Außerdem sollte die Handhabung im Alltag passen, er zum Beispiel gut zu reinigen sein. Wichtig ist auch ein hochwertiges Material, dass keine gesundheitsschädigenden Stoffe enthält oder für die Katze unangenehm riecht. Und last but not least wünschen wir Menschen uns natürlich auch noch eine ansprechende Optik.
Unterschiedliche Materialien
Die leichteste und in der Regel kostengünstigste Variante sind Futternäpfe aus Kunststoff oder Plastik. Es gibt sie in allen vorstellbaren Farben und Designs. Häufig haben diese Näpfe unten einen Gummiring, der der das Wegrutschen verhindern soll. Allerdings kann Plastik gesundheitsschädliche Stoffe wie z.B. Weichmacher enthalten, die in das Futter übergehen oder durch Lecken von der Katze aufgenommen werden. Zudem sind Kunststoff-Näpfe nicht biss- und kratzfest. In Kratzern und Rillen können sich leicht Bakterien ansiedeln. Katzen haben auch einen sehr feinen Geruchssinn. Manche Kunststoffnäpfe haben einen starken Eigengeruch, der die Katze vom Fressen abhalten kann. Der Klassiker unter den Futternäpfen ist der Napf aus Edelstahl. Er ist langlebig, bruchfest und gut zu reinigen. Allerdings sollte man darauf achten, dass das Material rostfrei und lebensmittelecht ist. Legierungen mit Nickel oder Chrom können Allergien oder Hautirritationen auslösen. Näpfe aus Melamin sind stabiler als Plastik, bruchfest und splittern nicht. Sie sehen auch schick aus. Allerdings können sich auch hier Schadstoffe auf das Futter übertragen. Je salziger, säurehaltiger und fetthaltiger das Futter ist, desto größer das Risiko. Melamin-Näpfe findet man häufig als Außenhülle mit einem herausnehmbaren Edelstahl-Napf als Einsatz. Futternäpfe aus Keramik sind durch ihre glatte Oberfläche sehr hygienisch und leicht zu reinigen. Häufig sind sie sogar spülmaschinenfest. Sie sehen auch elegant aus. Allerdings können sie durch Umkippen oder herunterfallen zerbrechen und stellen in diesem Fall eine Gefahr dar. Daher muss der Standort wohlüberlegt und sicher sein.
Die richtige Größe
Als Maßstab für die Größe eines Katzennapfes gelten die Schnurrhaare der Katze. Ist der Napf zu klein oder zu tief, stößt die Katze mit den empfindlichen Schnurrhaaren an den Rand. Das empfinden manche Katzen als sehr unangenehm und einige verweigern in diesem Fall sogar das Fressen. Der Katzennapf sollte groß und/ oder flach genug sein, dass die Katze nicht mit den Schnurrhaaren an den Rand stößt, aber zugleich tief genug, dass die Katze das Futter nicht hinausschiebt.
Reinigung
Speichel und Futterreste sind ein idealer Nährboden für Bakterien und locken Ungeziefer an. Daher sollte der Futternapf jeden Tag gereinigt werden. Dazu empfehlen sich heißes Wasser und ein unparfümiertes Spülmittel. Aus hygienischen Gründen sollte der Napf nicht mit dem Menschen-Geschirr zusammen gespült werden und es sollte ein eigener Schwamm oder ein eigenes Tuch benutzt werden. Einige Futternäpfe, z.B. aus Keramik, sind sogar Spülmaschinen geeignet. Wer eine Unterlage benutzt um verkleckertes Futter aufzufangen und die Näpfe am wegrutschen zu hintern, sollte auch diese täglich reinigen.
Pro und Contra erhöhter Napf
Futternäpfe, die in einer Halterung, einem Ständer oder einer Station erhöht angebracht werden, sind umstritten. In freier Wildbahn fressen Katzen eigentlich vom Boden. Erhöhte Näpfe sorgen daher erst einmal für eine unnatürliche Fresshaltung. Ältere Katzen und Katzen mit Gelenkerkrankungen freuen sich aber, wenn sie sich beim Fressen nicht herunterbücken müssen. Denn eine gebückte Haltung kann zu Schmerzen führen. Bei diesen Katzen kann eine erhöhte Futterstelle sinnvoll sein. Neben dem anatomischen Aspekt kann ein erhöhter Futternapf auch für eine bessere Verdauung sorgen. Er kann beim Schlingen helfen, da Katzen dadurch oft langsamer fressen. Dies führt zu einer verbesserten Verdauung und verhindert das Verschlucken von Luft während des Fressens.
Der Standort des Napfes
Auch der richtige Standort des Futternapfes ist wichtig. Katzen sind was das angeht sehr empfindlich. Der Futternapf sollte an einem ruhigen, hellen und gut zugänglichen Ort stehen, an dem die Katze sich sicher fühlt und in Ruhe fressen kann. Orte wie neben der Waschmaschine oder dem Fernseher, in einem Durchgang oder in einer Tür sind ungeeignet. Der Napf sollte außerdem auf keinen Fall in der Nähe des Katzenklos stehen. Katzen als sehr reinliche Tiere fressen nicht in der Nähe des Ortes, an dem sie ihr Geschäft verrichten oder umgekehrt, verrichten ihr Geschäft nicht dort wo sie fressen. Auch der Wassernapf sollte nicht neben dem Futternapf stehen, sondern mehrere Meter entfernt. Viele Katzen trinken instinktiv nicht dort, wo sie fressen, da dass das Wasser in der Natur durch Beuteteile oder Blut verunreinigt sein könnte. Wie wir sehen, den einen perfekten Futternapf gibt es nicht. Letztendlich muss jeder Katzenmensch für seine Katze den passenden Futternapf finden.
Tierische WG – Hunde im Zusammenleben mit anderen Tieren
18. September 2023
Wir Hundemenschen lieben meistens nicht nur Hunde, sondern allgemein Tiere. Deshalb möchten einige neben dem Hund auch noch anderen Tieren ein zu Hause bieten. Doch wie funktioniert das Zusammenleben von Hund und Katze, Meerschweinchen oder Pferd? In diesem Blogbeitrag beschäftigen wir uns mit der Vergesellschaftung von Hunden mit anderen Tieren und wie eine glückliche Tier-WG entstehen kann.
Wie Hund und Katz
Wenn zwei Menschen sprichwörtlich „wie Hund und Katz“ sind, bedeutet das, dass sie sich nicht verstehen. Denn auch Hunde und Katzen sind häufig nicht gut auf einander zu sprechen. Hunde sehen in Katzen Beutetiere und Katzen in Hunden Fressfeinde. Zudem haben wir hier zwei grundverschiedene Tierarten mit gegensätzlicher Körpersprache: Der Hund knurrt als Warnung, die Katze schnurrt bei Wohlbefinden, der Hund wedelt mit dem Schwanz, wenn er sich freut, bei der Katze zuckt der Schwanz bei Aufregung. Dennoch leben in vielen Haushalten Hunde und Katzen friedlich zusammen oder werden sogar Freunde. Doch wie gelingt das? Wichtig ist, sich für die Gewöhnung von Hund und Katze an einander genug Zeit zu nehmen, viel Geduld mitzubringen und die Tiere nicht zu überfordern. Im Internet gibt es gute Tipps und Pläne für die Kennenlernphase. Grundsätzlich gilt, Hund und Katze so früh wie möglich an einander zu gewöhnen. Jungtiere gewöhnen sich besser und schneller an eine fremde Art und lernen schneller die Sprache des anderen. Außerdem sollten weder der Hund noch die Katze bisher negative Erfahrungen mit der jeweils anderen Art gemacht haben. Auch wer zuerst im Haus war spielt eine Rolle: Hunde sind als Rudeltiere meist aufgeschlossener gegenüber neuen Mitbewohnern als Katzen, die den Hund eher als Eindringling in ihr Revier empfinden.
Kleintiere sind Freunde, kein Futter
Der Wolf als vorfahre unserer Haushunde ist ein Raubtier und Kleintiere wie Kaninchen, Mäuse, Ratten oder auch Vögel fallen durchaus in sein Beuteschema. Daher sehen auch Hunde unsere Kleintiere, die wir als Haustier halten, wie Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Hamster und Co., so wie Wellensittich und Kanarienvogel häufig erstmal als Beute an. Zudem wurde vielen Rassen über Jahrhunderte hinweg ein starker Jagttrieb angezüchtet. Solange sich die Kleintiere/ Vögel in einem Käfig oder einer Voliere aufhalten, sind sie erstmal nicht in unmittelbarer Gefahr durch den Hund. Allerdings muss dem Hund beigebracht werden, die anderen Tiere nicht zu erschrecken oder bellend vor dem Gehege zu stehen, ansonsten haben die Tiere Stress. Im Optimalfall verhält der Hund sich ruhig oder ignoriert die anderen Tiere sogar. Vögel, die in einem Käfig gehalten werden brauchen allerdings regelmäßig Freiflug. Das selbe gilt für Kaninchen im Käfig und Freilauf. Dabei sollte der Hund sich möglichst nicht im selben Raum aufhalten.
Der Hund als Reitbegleiter
Viele HundehalterInnen sind zugleich auch Pferdemenschen, haben ein eigenes Pferd, eine Reitbeteiligung oder besuchen regelmäßig eine Reitschule. Am besten ist es da natürlich, wenn man den Hund mitnehmen kann. So bekommt er direkt Auslauf, frische Luft und braucht nicht allein daheim bleiben. Allerdings sind Pferde als Flucht- und Beutetiere häufig recht schreckhaft und empfinden wolfsähnliche Tiere instinktiv eher als Gefahr. Hunde hingegen können das Pferd als potentielle Beute betrachten und ein weg rennendes Fluchttier weckt auch gerne mal den Jagdinstinkt. Andere Hunde haben aber zum Teil auch Angst vor den großen Tieren. Und wieder andere Hunde, mit Hüteinstinkt, fühlen sich bemüßigt, auch Pferde und insbesondere Ponys zu hüten. Das Treiben von A nach B stresst aber die Pferde und ein Tritt vom Pferd kann üble Folgen für den Hund haben. Daher gilt es auch hier, beide behutsam an einander zu gewöhnen. Der Hund muss lernen, Respekt vor dem Pferd zu haben, aber keine Angst, einen gewissen Sicherheitsabstand, insbesondere von der Hinterhand des Pferdes, zu halten, nicht unter dem Pferd durch zu laufen und in Gegenwart von Pferden nicht zu bellen. Und selbstverständlich das Pferd weder zu jagen noch zu hüten. Das Pferd muss lernen, keine Angst vor dem Hund zu haben und darauf zu achten, wo sich der Hund grade befindet um ihn nicht versehentlich zu verletzen. Die Königsdisziplin und der Traum vieler Pferde- und Hundemenschen ist natürlich gemeinsames Ausreiten mit dem Hund. Dazu muss der Hund allerdings lernen, auch ohne Leine im passenden Abstand neben dem Pferd zu laufen ohne sich zu entfernen und im Gelände jederzeit abrufbar sein, auch wenn er zum Beispiel Wild wittert. Das übt man am besten erst einmal auf dem Reitplatz oder in der Reithalle. Bei der Ausbildung zum Reitbegleithund kann auch ein Hundetrainer behilflich sein. Im Übrigen gibt es viele Berichte darüber, dass sich auch zwischen Hunden und Pferden Freundschaften entwickeln können und sie sogar auf der Wiese gemeinsam spielen. Sie sind in der Lage, ihr Spiel aufeinander abzustimmen und ein gemeinsames Spielverhalten zu entwickeln.
Beobachten, Jagen, Fangen – Spielzeug für Katzen
05. September 2023
Katzen gelten als verspielt und der Markt bietet eine schier unbegrenzte Auswahl an Spielzeug für Katzen – von Bällchen über Fellmäuse bis hin zu Geschicklichkeits- und Intelligenzspielen. In diesem Blogbeitrag schauen wir uns an, welche Spiele Katzen besonders lieben und was ein sinnvolles und unbedenkliches Spielzeug ausmacht.
Warum spielen Katzen?
Katzen sind Raubtiere und darüber hinaus Schleichjäger. (Im Gegensatz zu Hunden, die sind Hetzjäger.) Das heißt, sie schleichen sich an ihre Beute heran, belauern sie und schlagen schließlich zu. Beim Spielen trainieren Katzen ihre Jagt-Skills, zum Beispiel Schnelligkeit, Reflexe, Konzentration, Geschicklichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Anschleichen, Feinmotorik aber auch Kraft und Ausdauer. Neben dem Trainingseffekt hat das Spielen für unsere Hauskatzen aber auch noch die Funktion der Beschäftigung, Auslastung und Befriedigung des Jagdtriebes, denn unsere Hauskatzen müssen in der Regel nicht mehr jagen, sondern bekommen ihr Futter regelmäßig von uns zur Verfügung gestellt.
Persönliche Vorlieben
Katzen haben sehr unterschiedliche Spiel-Vorlieben. Während die eine der reinste Laserpointer-Junkie ist, hebt der andere dafür noch nicht einmal den Kopf. Dafür kommt er sofort angeflitzt, wenn er die Melodie eines extra für Katzen entwickelten Handy-Spiels hört. Manche jagen gerne leuchtende Punkte, andere digitale Mäuse auf einem Bildschirm. Manche dribbeln Bälle durch die ganze Wohnung andere angeln mit einer Engelsgeduld Futter aus einem Geschicklichkeitsspiel. Katzen-Angeln mögen fast alle Katzen. Aber die einen fangen gerne die Bänder, wenn sie über den Boden gezogen werden, die anderen springen gerne und fangen die Bänder in der Luft. Als KatzenbesitzerIn ist es deine Aufgabe, herauszufinden, an welchen Spielen deine Katze am meisten Spaß hat.
Sinnvolle und sichere Spielzeuge
Das wichtigste ist, dass Spielzeuge für deine Katze sicher sind. Sie sollten keine verschluckbaren Kleinteile enthalten und robust sein. Beschädigtes Spielzeug sollte nicht mehr benutzt werden, da die Einzelteile verschluckt werden könnten oder die Katze sich daran verletzen könnte. Außerdem sollten Spielzeuge keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthalten. Am besten sind möglichst naturbelassene Materialien wie Sisal, Jute, Leinen oder Holz. Es gibt sogar spezielle Kauhölze für Katzen. Du solltest deine Katze beim Spielen möglichst beaufsichtigen. Verschiedene Spielzeuge haben unterschiedliche Funktionen und Vorteile. Bällchen, kleine Mäuse und Katzen-Angeln eignen sich für Jagt- und Fangspiele. Mit Stofftieren, zum Teil mit raschelndem Innenfutter oder daran befestigten Bändern, lässt sich das Erlegen der Beute nachspielen. Viele Katzen halten die Spielzeuge mit den Vorderpfoten fest und bearbeiten sie mit den Hinterpfoten. Laserpointer und Spielzeuge, die sich selbständig bewegen, regen zum Beobachten und anschleichen an. Hier ist aber Vorsicht geboten: Bitte lasse deine Katze nie mit technischem Spielzeug alleine und leuchte ihr mit dem Laserpointer nicht in die Augen. Geschicklichkeits- und Intelligenzspielzeuge, aus denen die Katze Futter angeln oder bei denen sie Aufgaben lösen muss, um an das Futter zu gelangen, schulen die Feinmotorik und beschäftigen und fordern die Katze geistig. Grade intelligente Katzen müssen häufig auch vom Kopf her ausgelastet werden, um zufrieden zu bleiben. Zum Befüllen von Geschicklichkeits- und Intelligenzspielzeug eignet sich Trockenfutter, zum Beispiel das leckere NutriQM Tastyness². Das enthält neben leckeren Kroketten auch noch extra Fleischstücken aus purem getrockneten Hühnerfleisch. So ist es für die Katze noch abwechslungsreicher und interessanter. Denke daran, das Futter, dass deine Katze beim Spielen frisst, bei der täglichen Futterration mit einzuberechnen. Du solltest das Spielzeug im Übrigen nach dem Spiel immer wieder wegräumen oder aber Spielzeuge, die der Katze dauerhaft zur Verfügung stehen, regelmäßig austauschen. So bleiben die Spielzeuge interessant. ;-) Viel Spaß beim Spielen wünscht NutriQM!
08. Mai 2023
Katzen kommunizieren gerne und häufig mit uns Menschen. Sie kommen mit in die Luft gestrecktem Schwanz mauzend auf uns zu, streichen uns um die Beine, gurren leise. Doch was möchte meine Katze mir damit sagen? In diesem Blog-Artikel schauen wir uns die Sprache der Katzen genauer an. Lautsprache Katzen kommunizieren sowohl durch Laute als auch lautlos mittels ihrer Körpersprache. Jede Katze hat ihre eigene Stimme und klingt ganz unterschiedlich. Und manche sind wahre Quasselstrippen. Wildkatzen kommunizieren nur als Kitten mit ihrer Mutter über Laute und steigen später als erwachsene Katzen auf hauptsächlich lautlose Kommunikation um. Unsere Hauskatzen behalten die Kommunikation über Laute gegenüber uns Menschen auch im Erwachsenenalter bei, da sie schnell lernen, dass Menschen eher auf Laute reagieren und die Körpersprache gerne mal übersehen. Durch den Umgang mit Menschen bauen sie ihr Repertoire an unterschiedlichen Lauten sogar aus. Der Laut, den wir Menschen als erstes mit Katzen in Verbindung bringen, ist das Miauen. In der Regel nutzen Katzen es um Aufmerksamkeit zu bekommen oder auf etwas zu lenken. Sie sagen also in etwa sowas wie „Hallo, hier bin ich!“ oder „Hey, schau dir das mal an!“. Der Ursprung dafür ist das um Hilfe rufende Miauen eines Kätzchens nach seiner Mutter. Auch wenn Katzen irgendwo rein oder raus wollen, teilen sie uns dies gerne über mauzen mit. Ein weiteres Geräusch, dass Menschen mit Katzen verbinden ist das Schnurren. Das Schnurren wird leider oft missverstanden. Katzen schnurren nicht nur, wenn sie sich wohlfühlen und glücklich und zufrieden sind, sondern auch wenn sie Angst oder Schmerzen haben. Das Schnurren soll ihre friedlichen Absichten ausdrücken und wird auch genutzt um sich selbst, die eigenen Jungen oder eine feindselige Katze zu beruhigen. Deshalb ist das Schnurren einer Katze immer situationsbedingt und im Zusammenhang mit der restlichen Körpersprache zu bewerten. Übrigens das Schnurren einer Katze hat auch Gesundheitseffekte. Es wirkt nicht nur beruhigend, sondern die gleichmäßige Vibration hat auch einen unterstützenden Effekt auf die Heilung oder Gesunderhaltung von Organen und Knochen. Denn das Schnurren erzeugt konstante mechanische Impulse, die die Muskulatur aktivieren, den Stoffwechsel und die Bildung neuer Zellen ankurbeln. Dadurch erhöht sich die Dichte der Knochen, das Skelett wird gestärkt. Und nicht nur die Katze selbst profitiert vom Schnurren, sondern auch wir Menschen. Die meisten Menschen empfinden Katzenschnurren als beruhigend und entspannend, es kann Stresssymptome lindern und zum Teil sogar bei Schlafstörungen helfen. Auch eine blutdrucksenkende Wirkung ist medizinisch nachgewiesen. Das Fauchen einer Katze ist als Ausdruck von Aggression und als Warnung zu verstehen bevor die Katze sich körperlich wehrt. Insbesondere in die Enge getriebene oder verfolgte Katzen fauchen, sowohl untereinander als auch gegenüber dem Menschen. Wie das Miauen entstammt auch das Gurren der Kindheit von Katzen. Die Katzenmutter ruft bzw. begrüßt ihre Kitten damit. Auch ihre Menschen begrüßen Katzen so oder muntern sie auf, ihnen zu folgen, mit ihnen zu spielen oder ähnliches. Und seien wir doch mal ehrlich liebe Katzenmenschen: Haben wir der Katze nicht alle schon einmal mit ähnlich gurrender Stimme geantwortet? :-D Das Keckern oder Schnattern ist zum Teil zu hören, wenn die Katze zum Beispiel am Fenster draußen Vögel beobachtet. Es gilt als Anzeichen, dass die Katze erregt und zugleich frustriert ist, in unserem Beispiel, weil der Jagdtrieb geweckt ist, die Katze die Vögel aber nicht erreichen kann.
Körpersprache
Um die Körpersprache der Katzen zu verstehen, muss man sich immer den gesamten Katzenkörper im Zusammenspiel anschauen: Die Ohren, den Schwanz, die Schnurrhaare, die Augen, die Mimik, die Körperhaltung, das Fell. Der Schwanz dient der Katze nicht zur als Balancierhilfe, er teilt auch Botschaften mit. Ein grade in die Luft gereckter Schwanz zeigt meist eine erfreute Begrüßung. Wir beobachten, dass der Schwanz sich aufrichtet, wenn wir die Katze ansprechen oder sie uns entgegenkommt. Junge Katzen begrüßen so auch ihre Mutter. Eine zuckenden Schwanzspitze, während der restliche Schwanz entspannt ist, ist Zeichen für eine geringe Erregung, während ein wedelnder Schwanz Aufregung anzeigt. Diese kann sowohl positiv als auch negativ sein. Ein aufgeplusterter Schwanz mit aufgestelltem Fell steht für Aggression und/ oder Angst. Das ist zum Beispiel zu beobachten, wenn sich fremde Katzen begegnen. Häufig ist dann auch das Fell entlang der kompletten Wirbelsäule aufgestellt wie bei einer Irokesenfrisur. Auch über ihre Augen können Katzen einer Menge mitteilen. Wenn eine Katze wachsam, aufgeregt (positiv oder negativ), neugierig oder jagdbereit ist, sind die Augen weit geöffnet. Wenn die Katze dagegen entspannt ist und vor sich hin döst, sind die Augen halb geschlossen. Hast du schon mal beobachtet, wie deine Katze dir zu blinzelt? Das gilt als „Lächeln“ der Katzen. Sie vermitteln damit friedvolle Absichten. „Lächele“ doch mal zurück, in dem auch du deine Augen kurz zukneifst und wieder öffnest. Dieses Spiel lässt sich eine Weile hin und her spielen. Für die Stellung ihrer Ohren verfügen Katzen über mehr als 30 Muskeln. Die Ohren drehen sich nicht nur wie kleine Antennen in verschiedene Richtungen, wenn die Katze ein Geräusch vernimmt, sie zeigen auch die Stimmung. Im entspannten Zustand sind die Ohren leicht zur Seite gedreht und die Ohröffnungen zeigen nach vorne. Ist die Katze aufmerksam zum Beispiel, weil sie etwas Interessantes gehört oder gesehen hat, etwas beobachtet oder bei der Jagd, sind die Ohren gespitzt in Blickrichtung. Bei Abwehr oder Angst werden die Ohren flach nach hinten angelegt. Bei Aggression und zur Warnung vor einem Angriff sind die Ohren ebenfalls nach hinten gedreht, stehen aber noch aufrecht. Auch die Stellung der Schnurrhaare verrät etwas über die Stimmung der Katze. Wenn die Katze neugierig ist, etwas erforschen oder testen möchte, sind sie nach vorne gerichtet. Sind sie dagegen nach hinten gelegt, befindet sich die Katze in einer Abwehrposition oder möchte die Berührung mit einem Objekt vermeiden. Bei Aggression sträuben sich die Schnurrhaare in die Breite. Die Körperhaltung ist oft das am deutlichsten sichtbare Körpersprachsignal der Katze. Bei Angst duckt sich die Katze und macht sich möglichst klein. Bei der Jagd oder in unbekanntem Terrain schleicht sie auch geduckt über den Boden. Fühlt die Katze sich sicher, schreitet sie sie selbstbewusst. Bei Aggression stellt das Fell sich auf, vor allem im Nacken und am Schwanz, aber auch entlang der restlichen Wirbelsäule. So wirkt die Katze größer und furchteinflößender. Bei sehr starker Aggression gehen Katzen zum Teil auch seitwärts, manchmal auch auf den Hinterbeinen.
Das Kuschelverhalten der Katze
Wenn wir unsere Katzen kraulen und mit ihnen kuscheln und schmusen, zeigen sie neben dem Schnurren noch einige besondere Körpersprachsignale. Zum einen das klassische Köpfchen-geben: Die Katze reibt ihren Kopf an unseren Beinen oder anderen Körperstellen oder drückt ihn fest in unsere Hand. Das ist zum einen ein Begrüßungsritual zum anderen versuchen Katzen auch so zu zeigen, dass sie gerne am Kopf gekrault werden möchten. Bekannte Katzen begrüße sich, in dem sie Nase an Nase gehen. Einige Katzen versuchen das auch bei uns Menschen, indem sie an unserer Nase schnüffeln. Die gegenseitige Fellpflege unter Katzen dient der Stärkung von sozialen Bindungen. Deshalb mögen die meisten Katzen es auch von uns Menschen gestreichelt und gekrault zu werden. Häufig treteln sie dabei mit ihren Vorderpfoten oder krallen in die Luft oder den Untergrund, auf dem sie grade liegen. Der sogenannte „Milchtritt“ stammt daher, dass junge Katzen beim Saugen in den Bauch ihrer Mutter treteln um den Milchfluss anzuregen. Bei der erwachsenen Katze ist er ein Zeichen für Wohlbefinden und Genuss der Kuscheleinheit.
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