Miau Christmas – Weihnachten mit Katze

Miau Christmas – Weihnachten mit Katze

Inhaltsverzeichnis

    Die Weihnachtszeit verbinden wir mit Gemütlichkeit, Kerzenlicht, Plätzchenduft, festlicher Dekoration und Zeit mit der Familie. Und dazu gehören natürlich auch unsere Haustiere. Doch gerade für Katzen bringt die Adventszeit einige Gefahren und Stress mit sich. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du deiner Katze eine Freude machst und sie gleichzeitig sicher durch Weihnachten und Silvester bringst.

    Wie bereite ich meiner Katze frohe Weihnachten?

    Selbstverständlich möchten wir auch unseren Samtpfoten zu Weihnachten eine Freude machen. Ob die Katze ein Geschenk oder ein Festessen bekommt, hängt ganz vom Menschen ab. Fest steht: Katzen wissen nicht, dass Weihnachten ist. Trotzdem freuen sie sich über ein paar extra Leckerchen, ein neues Spielzeug oder ein kuscheliges Körbchen.

    Auch anderweitig können wir unserer Katze etwas Gutes tun. Für viele Tiere bedeutet der Trubel an den Feiertagen Stress. Hier gilt es, einen Rückzugsort zu schaffen: ein Raum, in dem die Katze völlig in Ruhe gelassen wird, oder eine Höhle in einer ruhigen Ecke. Auch Katzen, die sich nicht von selbst zurückziehen, sondern überdrehen, sollten von Zeit zu Zeit aus der Situation genommen und heruntergefahren werden. Dennoch sollte die Katze zwischen Besuchen und Festessen nicht vergessen werden – sie braucht genauso viel Beschäftigung, Bewegung und Zuwendung wie sonst. Eine Runde Spielen zwischen den üppigen Mahlzeiten tut übrigens auch den Menschen gut.

    Weihnachtsbaum und Deko katzensicher machen

    Aus Sicht der Katze hängen an Weihnachten überall Bällchen (Weihnachtskugeln), viele leuchtende Schnüre (Lichterketten) und dann gibt es diesen großen, spannend riechenden Kratz- und Kletterbaum (den Weihnachtsbaum) – ein riesiger Abenteuerspielplatz. Damit sich die Katze nicht verletzt und nichts kaputtgeht, solltest du auf einige Dinge achten:

    ·         Kerzen außerhalb der Reichweite der Katze aufstellen und nur unter Beobachtung anzünden – verbrannte Nasen oder Pfoten und umgestoßene Kerzen sind reale Gefahren.

    ·         Den Weihnachtsbaum sicher und kippstabil aufstellen, damit ein kletternder Kater ihn nicht umwirft.

    ·         Das Baumwasser abdecken: Es enthält Harz und Stoffe, die für Katzen unverträglich sind.

    ·         Zerbrechlichen Baumschmuck und Lametta außer Reichweite hängen.

    Giftige Weihnachtspflanzen und Lebensmittel für Katzen

    Beliebte Weihnachts-Deko-Pflanzen wie Misteln und Weihnachtssterne sind giftig für Katzen. Auch Tannennadeln sollten nicht gefressen werden: Harz und ätherische Öle sind unverträglich, verschluckte Nadeln können zu Darmverletzungen führen.

    Viele weihnachtliche Speisen und Getränke sind für Katzen ebenfalls giftig. Dazu zählen:

    ·         Glühwein und Punsch – Alkohol ist generell giftig für Katzen

    ·         Schokolade und Kakao in jeder Form

    ·         Nüsse und Muskatnuss

    ·         Rosinen und Zimt

    ·         Lebkuchen und Plätzchen, die diese Zutaten oft enthalten

    Auch bei der Bescherung sollte man ein Auge auf die Katze haben: Geschenkverpackungen und Bänder wirken magisch, können aber verschluckt werden, und die Katze könnte sich darin verheddern.

    Silvester mit Katze: Angst vor Feuerwerk lindern

    Nach Weihnachten naht Silvester – für viele Katzen einer der unbeliebtesten Tage im Jahr. Laute Böller und grelle Lichtblitze mögen die wenigsten, viele haben panische Angst. So hilfst du deiner Katze:

    ·         Bereits kurz vor Mitternacht die Rollläden herunterlassen und einen Rückzugsort bzw. ein Versteck anbieten.

    ·         Dich möglichst normal verhalten und die Katze nicht übermäßig „betüddeln“ – sonst registriert sie, dass tatsächlich Gefahr droht, und ihre Angst wird bestärkt.

    ·         Freigängerkatzen rechtzeitig ins Haus holen, da schon vor und nach dem Jahreswechsel geböllert wird. So läuft keine verängstigte Katze weg oder gerät in Panik vor ein Auto.

    Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

    Jedes Jahr müssen Tierheime zu Jahresbeginn eine Flut ausgemusterter „Weihnachtsgeschenke“ aufnehmen. Zu oft merken Menschen nach wenigen Wochen, dass Tiere Arbeit machen, dass die süße Babykatze schnell groß wird und Erziehung braucht und dass jeden Tag das Katzenklo gereinigt werden muss. Deshalb eignen sich Tiere nicht als spontane Weihnachtsgeschenke. Die Entscheidung für ein Tier sollte immer gründlich überlegt und von allen im Haushalt getragen werden – und unabhängig von Feiertagen fallen. Viele Tierheime haben in der Vorweihnachtszeit deshalb einen Vermittlungsstopp.

    Häufige Fragen (FAQ)

    Welche Weihnachtspflanzen sind giftig für Katzen?

    Vor allem Misteln und Weihnachtssterne sind giftig. Auch Tannennadeln sollten nicht gefressen werden, da Harz und ätherische Öle unverträglich sind und Nadeln den Darm verletzen können.

    Wie sichere ich den Weihnachtsbaum vor der Katze?

    Stelle den Baum kippstabil auf, decke das Baumwasser ab, halte Kerzen außer Reichweite und hänge zerbrechlichen Schmuck und Lametta hoch. So bleibt der „Kletterbaum“ ungefährlich.

    Welche Weihnachtslebensmittel sind für Katzen gefährlich?

    Schokolade, Kakao, Alkohol (Glühwein, Punsch), Nüsse, Muskatnuss, Rosinen und Zimt sind giftig. Sie stecken oft in Lebkuchen und Plätzchen.

    Wie helfe ich meiner Katze an Silvester?

    Rollläden schließen, einen Rückzugsort bieten, dich normal verhalten und Freigängerkatzen rechtzeitig hereinholen. Übermäßiges Trösten kann die Angst sogar verstärken.