Gassi gehen im Dunkeln: Sicher durch die dunkle Jahreszeit
Da ist sie wieder, die dunkle Jahreszeit: Morgens wird es spät hell, abends früh dunkel. Dadurch finden unsere Gassi-Runden immer häufiger in der Dämmerung und im Dunkeln statt. Das bringt eine Gefahr mit sich, denn Hunde und Fußgänger sind bei Dunkelheit oft schlecht zu sehen – oder werden von Auto- und Radfahrern erst im letzten Moment bemerkt, wenn sie plötzlich im Lichtkegel der Scheinwerfer auftauchen. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du und dein Hund im Dunkeln sicher unterwegs seid.
Gesehen werden: Hund und Mensch sichtbar machen
Damit der Hund schon von Weitem gut zu sehen ist, empfehlen sich reflektierende Accessoires wie Mäntelchen, Decken, Halsbänder und Geschirre. Auch selbstleuchtende Utensilien wie LED-Halsbänder oder -Anhänger können sinnvoll sein. Wichtig ist nur, dass der Hund davon nicht geblendet oder gestört wird. Außerdem ist zu bedenken, dass LED-Halsbänder im Fell langhaariger Hunde häufig schlicht „verschwinden“.
Nicht zu vergessen: Auch der Hundemensch sollte gut zu sehen sein, sonst führt ein scheinbar allein laufender Hund bei anderen Verkehrsteilnehmern schnell zu Irritationen. Gute Möglichkeiten sind:
· Neonfarbige, reflektierende Jacken und reflektierende Details an der Kleidung
· Eine Warnweste, wie sie in jedem Auto liegt – sie lässt sich über jede Kleidung ziehen
· Reflektierende Leinen, damit Radfahrer nicht in die unsichtbare Verbindung zwischen Mensch und Hund hineinfahren
Und selber sehen: Das richtige Licht für dunkle Wege
Mensch und Hund sind nun für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar. Aber vielleicht möchte man ja auch selbst etwas sehen? Auf unbeleuchteten Straßen und besonders auf Feld- und Waldwegen, wo der Boden uneben ist, gibt Licht Sicherheit. Viele greifen zur klassischen Taschenlampe oder zur Taschenlampen-App auf dem Handy. Wer beide Hände frei haben möchte, ist mit einer Stirnlampe oder einer Mütze mit integrierter LED-Leuchte gut beraten.
Ein wichtiger Hinweis zur Rücksichtnahme: Wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer entgegenkommt, unbedingt auf den Boden leuchten beziehungsweise mit der Stirnlampe zu Boden schauen. Ansonsten wird der andere geblendet und sieht rein gar nichts mehr.
Sicher unterwegs: Weitere Tipps für die Dunkelheit
Neben Sichtbarkeit und Licht hilft es, bekannte und gut einsehbare Wege zu wählen, den Hund an unübersichtlichen Stellen und in Verkehrsnähe anzuleinen und auf abrupt auftauchende Radfahrer oder Jogger vorbereitet zu sein. So kommt ihr beide entspannt und sicher durch die dunkle Jahreszeit.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie mache ich meinen Hund im Dunkeln sichtbar?
Am besten mit einer Kombination aus reflektierenden Accessoires (Geschirr, Halsband, Leine) und aktiver Beleuchtung wie einem LED- oder Leuchthalsband. So wird dein Hund sowohl im Scheinwerferlicht als auch aus eigener Kraft sichtbar.
Sollte auch der Halter sichtbar sein?
Unbedingt. Eine reflektierende Jacke oder Warnweste und eine reflektierende Leine verhindern gefährliche Missverständnisse, etwa dass Radfahrer die Verbindung zwischen Mensch und Hund übersehen.
Stirnlampe oder Taschenlampe – was ist besser?
Eine Stirnlampe hat den Vorteil, dass beide Hände frei bleiben. Wichtig ist, bei Gegenverkehr nach unten zu leuchten, um niemanden zu blenden.