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Hier findest Du leckere Geschichten, fundiertes Wissen und echte Tipps rund um Tierernährung.

Felliger Familienzuwachs mit unvorhergesehenen Folgen

Felliger Familienzuwachs mit unvorhergesehenen Folgen

13. Juli 2020
„Wir kennen Cookie schon lange. Er ist der Hund unserer Nachbarn und unsere Kinder himmeln ihn an. Schon immer. Bis dato hatten wir keinen eigenen Hund und konnten uns auch nicht vorstellen (also, die Kinder schon), einen zu haben. Zu viel Arbeit, dachten wir. Wie falsch man denken kann, haben wir dann durch Zufall erfahren.“ Hundeglück auf Zuruf. So kann’s gehen. „Während ich den Van fürs Wochenende packe, wir sind mal wieder unterwegs Richtung Landleben, bemerke ich meine Nachbarin aus einem Augenwinkel. Zerknirscht blickt sie zu mir hinüber. Menschenfreund, der ich bin, werfe ich ihr einen Blick zu, den sie dankend annimmt und mich an meinem großen Kofferraum besucht. Höflich frage ich sie, ob es ihr nicht gutgehe. Nein, gar nicht. Trauerfall in der Familie. Lange Autofahrt zur Beerdigung, hundefreies Hotel gebucht, Hundesitter abgesagt, was nun? Ich höre mich sagen: ,Wir nehmen Cookie gerne übers Wochenende‘. Schwanzwedeln, Tasche gepackt, Futter erklärt und tschüss, Frau Nachbarin. Was habe ich getan? Die Kinder waren außer sich, mein Mann auch, aber anders, und der große Elo saß scheinbar zufrieden mit sich und unserer Welt in unserem großen Kofferraum mit Blick in Fahrtrichtung.“ Der hört aufs Wort. Unfassbar. „Ankunft in der Eifel. Wir hatten alle keine Ahnung von Hunden und hätten nie gedacht, dass er trotzdem unsere Sprache spricht. Cookie komm mal her, geh da nicht hin oder gute Nacht. Alles verstanden. Nach ein paar gemeinsamen Stunden in der Natur habe ich mich sogar getraut, ihn von der Leine zu lassen, und er ist beim ausgedehnten Spaziergang über die Felder nicht von unserer Seite gewichen. Ich war so im neuen Laufmodus, dass ich vor dem Frühstück schon eine extragroße Runde mit Cookie gedreht habe. Im Regen! Herrlich war das.“ Hunde beeinflussen Menschen. Und umgekehrt. „Das Beste an dem neuen Wochenendleben mit Hund waren die Persönlichkeitsveränderungen aller Familienmitglieder. Meinen sonst nicht selten schlecht hörenden Kindern war spontan bei der ersten Anfrage kein Weg zu weit, Hauptsache, raus mit Cookie. Mein oft sehr morgenmuffeliger Mann kam morgens strahlend die Treppe herunter, weil dort ein nett wedelndes Tier auf ihn wartete. Ja, guten Morgen, fein, ja, hast du gut geschlafen? Ja, wir gehen gleich raus, ist doch klar, mein Freund.‘“ Rückfahrt wider Willen. Und dieser Abschied. „Jedes Wochenende hat ein Ende und das mit Cookie leider auch. Wir fanden, dass die Begrüßung mit seinen Menschen bei der Ankunft nicht sooo stürmisch war, wie sie hätte sein sollen. Wir haben genau gesehen, wie er sich ständig nach uns umgedreht hat, als wolle er sagen: ,Adoptiert mich! Holt mich hier weg, ich will mit euch leben.‘ Das bilden wir uns doch nicht ein. Um ganz ehrlich zu sein, haben wir uns in Hundemenschen verwandelt. Ob wir wollten oder nicht.“
Mit Hund im Wohnmobil - Das passt

Mit Hund im Wohnmobil - Das passt

26. Juni 2020
„Meine Hundemenschen sind die besten, die man sich wünschen kann. Sie erziehen mich nicht zu streng, ernähren mich mit viel Liebe und Verstand und behandeln mich wie, was soll ich sagen, ich werde wirklich sehr viel und ausgiebig gekrault.  Auch ihr heiliger Urlaub wird um mich und meine Bedürfnisse herum geplant. Snacks für Ausflüge haben wir grundsätzlich dabei, manchmal kann ich mich gar nicht entscheiden, ob mein Herz mehr für Huhn & Pastinake oder Süßkartoffel oder doch für Rind & Kürbis schlägt. Egal, Hauptsache NutriQM FARMERS CUISINE. Bingo so weit. Was aber so gar nicht typisch ist für meine Hundemenschen, ist die Tatsache, dass sie mich neulich einfach haben stehen lassen. Sie sind zielstrebig weitergefahren mit unserem Wohnmobil, obwohl ich noch gar nicht an Bord war. Klar, die beiden haben hinterher behauptet, ICH wäre weggelaufen. Aber das war natürlich alles ganz anders.“ Spot Hopping. Von einem schönen Platz zum nächsten. „Ich verstehe ja, dass man als Urlaubsmensch mit einem Wohnmobil so viele schöne Plätze wie möglich abfahren möchte. Aber versteht auch jemand Hunde, die im Urlaub so viele interessante Plätze und andere Tiere wie möglich abschnüffeln möchten? Zwischen diesen beiden Urlaubswünschen kann es schon mal zu einer Konfliktsituation kommen, die in meinem Fall sehr glimpflich ausgegangen ist. Zurück zum Anfang. Meine Hundemenschen wollten unbedingt die schönsten Schlösser im Loire-Tal besichtigen und genau da Halt machen und übernachten, wo es ihnen spontan am besten gefällt. Ich war sofort einverstanden, die Loire ist ja bekanntlich ein wunderschöner Fluss und die Reise in einem Wohnmobil sehr komfortabel für mich. Ich würde Platz zum Ausstrecken haben und mein Lieblingsfutter wäre in der mitfahrenden Küche immer griffbereit verstaut. Perfekt auch, dass es Trockenfutter ist, dann muss es nicht in den Kühlschrank und außerdem bleibt es lecker frisch, auch wenn es im Wohnmobil mal heißer werden sollte. Der eigentliche Interessenkonflikt fand auf einer anderen Ebene statt. Er beruhte auf den Schlössern, die meine Menschen sehen wollten, während ich es auf die Besichtigung und Verfolgung der Fische im Fluss abgesehen hatte. Ich kann wirklich sehr lange und ausdauernd einen Karpfen verfolgen, bis ich mich kopfüber und begeistert in die Fluten stürze, um dem fetten Fisch Gesellschaft zu leisten.“ Der Hund nimmt die Fährte auf und der Mensch fährt los. „Voll konzentriert ließ ich also diesen Karpfen nicht mehr aus meinen Augen, geschweige denn aus meiner genialen Nase. Ziemlich frech schwamm der dicke Fisch an der Oberfläche des seichten Flusswassers und zeigte sich immer wieder von seiner besten und köstlichen Seite. Wir befanden uns aktuell in der Gegend von Guilly, an einer Stelle, an der die Loire in einer hübschen Schlaufe fließt. Hier konnte ich jetzt schamlos ausnutzen, dass die Schleppleine schon im Wohnmobil lag, ich aber noch draußen und frei war. Dich kriege ich, war mein einziger Gedanke und wenn jemand nach mir gerufen hätte, ich hätte es nicht gehört (okay, sagen wir: hören wollen). Längst hatte ich die Fährte des Fischs aufgenommen und lief begeistert am Flussufer entlang. Selbstverständlich habe ich nochmal laut und deutlich in Richtung Wohnmobil gebellt, dass ich noch ein paar Kilometer Zeit brauche (ist ja schließlich auch mein Urlaub). Was ich nicht wusste, war, dass meine Menschen mich wohl akustisch nicht verstanden und in der Zwischenzeit verzweifelt nach mir gesucht haben. Ein netter Franzose hatte unter höflicher Einhaltung des Sicherheitsabstands und mithilfe seiner Arme erklärt, dass er mich (ich bin ein sehr gut gebauter Grand Bleu de Gascogne, ein wirklich stattliches Tier) am Flussufer langlaufend in Richtung Sully sur Loire gesehen hätte. Verräter. So konnte ich am Ende ja nicht sagen, ich hätte in Guilly auf meine Menschen gewartet.“ Wie Gott in Frankreich. Premium-Hundefutter vom Feinsten. „Meine Menschen kennen mich ja. Sie fuhren also weiter an der Loire entlang, um mir den Weg in Sully abzuschneiden. Ich gebe zu, ich habe mich wahnsinnig gefreut, als sie mir entgegenkamen. Sie sind nicht gelaufen, sondern gerannt, meine Lieblingssnacks in beiden Händen: Fleischwürfel mit Rind & Kürbis. Ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben, mich bei ihnen mit vollem Körpereinsatz zu bedanken. Zurück zum Wohnmobil, der neue Stellplatz war wirklich charmant, gab es erstmal, was ich noch lieber mag als Fisch: große Stücke vom Huhn. NutriQM FARMERS CUISINE schmeckt wie Urlaub, dachte ich. So schnell würde ich nicht wieder weglaufen.“
Schutzmaßnahmen für Hunde

Schutzmaßnahmen für Hunde

24. Juni 2020
Die milden Wintermonate haben die Parasiten, die Mensch und Hund gefährlich werden können, leider verschont. Zecken sind in großer Zahl zurück in der Natur und ab 7 Grad Celsius wieder aktiv unterwegs. Sie leben an Waldrändern und Lichtungen, zwischen Sträuchern und hohen Gräsern und lassen sich gerne fallen, wenn ein Hund des Weges kommt. Anders als beim Menschen suchen Zecken beim Hund nicht erst nach einer geeigneten Stelle, um zuzustechen, sondern schreiten direkt am Kopf, auf der Brust, im Nacken und an den Schultern zur Tat. Wie beim Menschen können Zecken gefährliche Erreger übertragen, die beim Hund Krankheiten wie Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose, Babesiose und FSME auslösen. Auch wenn 5 bis 20 % aller Hunde in Deutschland bereits Antikörper gegen Borrelien im Blut haben, erkranken immer noch zu viele Hunde an Borreliose. Wir haben kurz zusammengefasst, was man tun kann, um seinen Hund (und sich selbst) zu schützen. Zeckenschutzmittel im Überblick. Vom klassischen Zeckenhalsband über ätherische Öle, Bernsteinketten und Kautabletten gibt es viele Produkte und eine Borreliose-Impfung, die Zecken die Lust aufs Stechen verderben sollen. Zu den natürlichen Zeckenschutzmitteln zählen Zeckenhalsbänder aus Bernstein oder aus Keramik. Letzteres baut ein zeckenfeindliches Milieu am Tier auf. Das funktioniert über eine Stoffwechselaktivität, ausgehend von effektiven Mikroorganismen, die von der Keramik ohne Zusatzstoffe in Gang gesetzt werden. Als pflanzliche Spot-ons bezeichnet man ätherische Öle, die ebenfalls äußerlich als Träufelmittel angewendet werden. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure hat eine nachgewiesene abschreckende Wirkung auf Zecken und Schwarzkümmelöl soll ebenfalls eine abstoßende Wirkung auf Spinnentiere haben. Einige Hundebesitzer haben gute Erfahrungen mit Kautabletten gemacht, die wie ein Leckerli verabreicht werden. Die in der Tablette enthaltenen Wirkstoffe sollen circa vier Wochen schützen. Zecken sterben ab, sobald Sie sich am Hund festgesaugt haben, da der Wirkstoff im Blut steckt und sofort zuschlägt. Die Kautabletten haben Vor- und Nachteile. Nach Einnahme der Kautablette kann im Gegensatz zum Spray oder Öl sofort weitergestreichelt werden, allerdings berichten einige Hundehalter von Unverträglichkeiten und ziehen es vor, die Chemie wegzulassen. Bei der Borreliose-Impfung, die bei Welpen ab einem Alter von 12 Wochen möglich ist, gehen die Meinungen der Hundebesitzer weit auseinander. Auf jeden Fall ist es ratsam, erst mit dem Tierarzt über mögliche Nebenwirkungen des Impfstoffs zu sprechen. Der tägliche Zecken-Check. Handarbeit ist gefragt. Bei allem Schutz durch eine eventuelle Impfung oder den Einsatz von Präparaten ist das tägliche Absuchen und Entfernen von Zecken erforderlich. Ganz wichtig ist, dass die Zecke langsam und nicht ruckartig entfernt wird. Das Werkzeug der Wahl ist eine spitze Pinzette oder Zeckenzange. Die Zecke wird so nah wie möglich an der Haut gepackt und dabei nicht gequetscht, damit sie keine Erreger ausscheidet. Auf keinen Fall mit Nagelentferner oder Benzin auf die Zecke an der Einstichstelle einwirken, auch darauf reagiert der Parasit mit der sofortigen Übertragung von Erregern. Gesunde Hunde haben eine gute Abwehr. Trotz der lästigen Nebenwirkung des Sommers muss man sich die Draußen-Saison nicht verderben lassen. Hund und Mensch geht es an der frischen Luft einfach gut. Am Ende entscheidet jeder Hundemensch für sich - genau wie bei Ernährung und Erziehung - was das Beste für seinen Vierbeiner ist. NUTRIQM wünscht allen einen schönen Sommer!

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