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Hier findest Du leckere Geschichten, fundiertes Wissen und echte Tipps rund um Tierernährung.

Ist mein Hund ernährungssensibel? Die typischen Anzeichen

Ist mein Hund ernährungssensibel? Die typischen Anzeichen

18. Januar 2021
Wir wussten es schon immer: Hunde sind auch nur Menschen. Nicht nur uns, sondern auch unseren Fellnasen kann die falsche Nahrung erheblich auf den Magen schlagen. Und da keiner wie der andere ist, äußert sich eine Ernährungssensibilität durchaus unterschiedlich. Informieren Sie sich hier über die Warnzeichen und darüber, was Sie tun können, wenn Ihr Hund ernährungssensibel ist. Wenn Hunde ihr Futter nicht vertragen. Bauchschmerzen treten meist dann auf, wenn Ihr Hund etwas Falsches gefressen hat, wie Verdorbenes oder laktosehaltige Nahrungsmittel. In der Regel krümmen sich Hunde, ziehen den Schwanz ein oder bringen ihren Schmerz durch Winseln zum Ausdruck. In diesem Fall: unbedingt einen Tierarzt aufsuchen! Hinter starken Schmerzen könnte unter anderem eine Magenschleimhautentzündung stecken oder im schlimmsten Fall ein Giftköder, den der Hund unterwegs in einem unbeobachteten Moment geschluckt hat. Erbrechen kann Parasiten, Infektionskrankheiten sowie Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder des Magen-Darm-Trakts als Ursache haben. Manche Hunde erbrechen gelblich-grüne Galle, wenn die Fütterungsabstände zu groß sind. Verteilen Sie in diesem Fall die Tagesration auf mehrere kleinere Portionen zu festen Zeiten. Gehen Sie bei häufigem Erbrechen zum Tierarzt und stellen Sie auf ein magenschonendes Hundefutter um. Ihr Hund erbricht sich, nachdem er Gras gefressen hat? Dies ist in der Regel unbedenklich. Manche Hunderassen, wie Englische oder Französische Bulldoggen, neigen zu Blähungen. Hier empfiehlt es sich, Ihrem Liebling vorsorglich ein hochwertiges Sensitiv-Hundefutter zu füttern und alles zu vermeiden, was die Verdauung aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Bei Durchfall lohnt sich, auch wenn es vielleicht unappetitlich ist, ein genauer Blick: Meist handelt es sich nicht um Durchfall, sondern um eher breiigen Kot. Dieser kann durch schwer verdauliches Futter entstehen oder wenn das Tier besonders nervös ist. Hat Ihr Hund tatsächlich Durchfall mit wässriger Konsistenz? Wenn er sonst munter ist, bewahren Sie erst einmal Ruhe. Ein Nahrungsentzug über 24 Stunden kann bereits helfen. Sollten Sie Zweifel haben oder Ihr Hund länger unter Durchfall leiden, dann kontaktieren Sie Ihren Tierarzt, um das Tier auf Darmerkrankungen untersuchen zu lassen. Eine unausgewogene Diät, trockene Heizungsluft im Winter, Fellwechsel im Frühling/Herbst oder Futter, das eine allergische Reaktion Ihres Hundes verursacht, können Hautprobleme auslösen. Wählen Sie daher ein sensitives oder hypoallergenes Hundefutter: Dieses versorgt Ihren Vierbeiner mit allen wichtigen Vitaminen, Mineral- und Nährstoffen. Aufmerksamkeit ist geboten bei sogenannten Hotspots: Hierbei handelt es sich um ein plötzlich auftretendes Ekzem, das sich auf eine Stelle begrenzt und einen starken Juckreiz hervorruft. Zusammen mit offenen und blutigen Stellen sind Hotspots oft ein Hinweis auf eine Unverträglichkeit oder Allergie. Ohrenentzündungen sind eine typische Reaktion bei einer Futtermittelunverträglichkeit oder Allergie, aber auch bei Milben. Eine Entzündung erkennen Sie daran, dass, wenn Sie das Innere der Ohren betrachten, Sie dort im äußeren Bereich eine Rötung sehen. Gegebenenfalls kratzt sich der Hund am Ohr und die Entzündung riecht unangenehm. Wenn eine Unverträglichkeit gegen das Futter die Ursache ist, muss herausgefunden werden, auf welchen Bestandteil der Nahrung Ihr Hund reagiert. Ihr Tierarzt kann Sie hier ausführlich beraten. Ihr Hund ist eindeutig ernährungssensibel: Das können Sie tun. Was für uns gut ist oder uns zumindest gut schmeckt, bekommt Hunden noch lange nicht. Verzichten Sie daher darauf, Ihrem ernährungssensiblen Hund Essensreste zu füttern. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie schonen seinen Verdauungstrakt und er lernt, dass sich Betteln am Tisch nicht lohnt. Aber auch Hundefutter mit Getreide, zu vielen Füllstoffen, künstlichen Aromen sowie Farb- und Konservierungsstoffen bekommt sensiblen Hundemägen nicht wirklich gut. Gegen Getreide können Hunde auch eine Allergie entwickeln. Allergieentwicklungen sind generell eine Frage des Typs und der Rasse. Bei einem ernährungssensiblen Hund empfiehlt es sich, hochwertige und schonende Kost zu füttern, ohne Getreide und mit hohem Fleischanteil und besonders bekömmlichem Fleisch. Wichtig hierbei ist, dass das Futter leicht verdaulich ist und dem Hund auch wirklich schmeckt, damit er die Nahrungsaufnahme nicht verweigert. Was also füttern? Ideal ist ein Alleinfuttermittel, das auf die Bedürfnisse empfindlicher Hundemägen zugeschnitten ist. Ein gutes Sensitiv-Hundefutter muss bekömmlich sein, eine hohe Verdaulichkeit haben und alle wichtigen Nährstoffe enthalten.
Das beste Plätzchen für Hunde - ganz nah an ihren Menschen

Das beste Plätzchen für Hunde - ganz nah an ihren Menschen

01. Dezember 2020
In der Winterzeit ist es für Hunde ganz besonders gemütlich in der Nähe ihrer Menschen.Die sitzen jedoch nicht immer auf dem Sofa, sondern backen und kochen fleißig leckere Kalorienbomben. Die Zeit in der Küche ist für Hunde ein Geruchsspektakel und Fest der Freude, vor allem, wenn ein leckeres Naschwerk dabei herausspringt. Während wir uns unser festliches Essen gönnen in der Vorweihnachtszeit, gönnen wir unserem Hund doch auch ein Leckerli, bei dem ihm warm wird ums Herz. Backe, backe … Fleischwürfel mit Huhn und Süßkartoffel. Die gut gemachten Snacks von NutriQM gibt es in ganz vielen tollen Geschmacksrichtungen – für jede Hundenase eine passende. MSC-Fisch, Truthahn und noch mehr Geflügel, Insekten, Pferde- oder Rindfleisch und viel Gemüse stecken in den leckeren Würfeln. Die Rezepte zum Selbernachbacken können wir leider nicht verraten, nur so viel sei gesagt: Die Snacks sind alle schonend zubereitet und gut bekömmlich für den Hund. Plätzchen für Hunde. Ein leckeres Rezept. Schon mal mit Hundefutter gebacken? Hunde lieben es. Hier ein einfaches und sehr schmackhaftes Rezept. Eine Tasse NutriQM Trockenfutter – Sorte nach Vorliebe des Hundes aussuchen – in einer Küchenmaschine zermahlen. Das Pulver mit einer Tasse geriebenem fettarmen Käse, etwas laktosefreier Mich und zwei Eiern vermischen. Den Teig in Förmchen drücken und auf Backpapier legen, alternativ mit den Händen kleine Kugeln formen. Bei 180° Heißluft etwa 20 min backen, auskühlen lassen und auf den „bunten Hundeweihnachtsteller“ platzieren. Ganz pur ohne Schnickschnack – Hähnchenbrustfilet und Hähnchenkeulenfleisch. Das reine Hühnerfleisch weckt das Interesse vieler Hunde. Die pure Zutat „Fleisch“ ist hier das beste Rezept für einen unverfälscht natürlichen Geschmack. Die Verdaulichkeit und Verträglichkeit von Huhn sind übrigens besonders gut. Snacken vom Sofa aus. Wie sich Hunde freuen können. Links die weihnachtliche Plätzchendose, rechts die mit Hundemotiven dekorierte Leckerli-Dose. Das nennt sich Gleichberechtigung, wenn die gemütliche Plätzchenzeit wieder losgeht. Aber Vorsicht. Nicht die Dosen verwechseln, das könnte den Hund sauer machen, während der Mensch wider Erwarten nichts Süßes genießt. Von wegen isoliert. Hund und Mensch bleiben zusammen. In der aktuell kontaktarmen Zeit ist es für viele Menschen nicht leicht, die Vorweihnachtszeit wirklich zu genießen. Kein Weihnachtsmarkt, auf dem man Freunde trifft, keine Weihnachtsfeiern. Einen Hund zu haben ist ein großes Glück und gut für die Gesundheit, weil Hundemenschen einfach raus müssen an die Luft. Vielleicht packen Sie ja beim nächsten Gassigang eine warme Decke, eine Thermoskanne Tee, ein paar selbstgebackene Kekse und natürlich Leckerlis ein und treffen draußen einen anderen netten Hundemenschen auf Distanz. Auch im Park oder im Wald findet sich ein nettes Plätzchen für eine sichere gemeinsame Zeit. Wir wünschen allen Hunden und ihren Menschen ganz herzlich einen schönen Dezember. Die NutriQM FARMERS CUISINE Meatballs sind übrigens auch gebacken – so wie leckere Plätzchen für Hunde!
Nass, trocken oder barfen? Wie oder was Hunde fressen

Nass, trocken oder barfen? Wie oder was Hunde fressen

23. November 2020
Es gibt viele Arten der Hundeernährung. Manche barfen, die anderen schwören auf Nass- oder Trockenfutter. Jeder Hundemensch entscheidet selbst, was für seinen Fellfreund das Beste ist. Manchmal wird der Mensch auch gezwungen, ein anderes Futter zu probieren, weil das bisherige dem Hund nicht mehr bekommt. In diesem Fall ist eine schrittweise Futterumstellung wichtig, damit sich die Darmflora des Hundes an die neue Verdauungssituation gewöhnen kann. Wir haben die wichtigsten Aspekte der beliebtesten Ernährungsarten zusammengefasst. Back to the wolf. Der Hund und seine Wurzeln. Barfen steht für eine naturbelassene Ernährung, bei der Hunde ausschließlich mit rohem Fleisch und zusätzlich mit Obst und Gemüse gefüttert werden. Der Gedanke dahinter ist die Tatsache, dass der Hund vom Wolf abstammt, der in der Wildnis Beutetiere gejagt und sie im Ganzen verzehrt hat. Auf dem Weg aus dem Wald zum Haustier erledigen das mittlerweile Hundemenschen für ihre Fellfreunde und gehen beim Metzger auf die Jagd. Beim Barfen haben Allergene bei der individuellen Zubereitung keine Chance, aber leider Keime und Bakterien, die sich bevorzugt auf ungekochten Lebensmitteln ansiedeln. Wer barft, sollte auch auf die zusätzliche Vergabe von Nährstoffen achten, um seinen Hund ausreichend zu versorgen. Nass oder trocken? Zwei Ernährungslager. Grundsätzlich achten umsichtige Hundemenschen bei jeder Art von Futter auf die Inhaltsstoffe. Man sollte insbesondere prüfen, dass kein Getreide, Zucker oder künstliche Konservierungsstoffe enthalten sind, wobei im Nassfutter Konservierungsmittel enthalten sein müssen. Ein Vorteil von Nassfutter ist ein niedriger Energiegehalt. Im Gegensatz zum Trockenfutter verfügt Nassfutter über einen höheren Wasseranteil, allerdings bevorzugen einige Hundemenschen die Mischung aus frischem Wasser und Trockenfutter. Es sättigt schnell und ist dabei sehr gut verdaulich für den Hund. Durch das Kauen der Kibbel wird der Kiefer eines Hundes gut trainiert und der Zahnbelag abgerieben und somit reduziert. Dose oder Tüte? Für nachhaltige Hundemenschen ist es vielleicht interessant zu wissen, dass Trockenfutter deutlich weniger Abfall produziert als Nassfutter. Und man es kann es überall mit hinnehmen. Trockenfutter ist leichter als Dosenfutter, es ist resistent gegen Hitze, es wird – wie beim Barfen - kein Gefrierfach benötigt und ist deshalb das ideale Reisefutter. Viel Mühe. Die Selberkocher. Manche Hundemenschen stehen mit sehr viel Liebe für ihren Hund am Herd. Beim Abkochen der Lebensmittel werden Keime getötet und die Nahrung für den Hund verdaulicher gemacht, allerdings verliert das Futter durch die hohen Temperaturen auch wichtige Nährstoffe, die dem Tier dann zusätzlich gefüttert werden müssen. Eine alternative Zubereitungsart, bei der die Nährstoffe weitestgehend erhalten bleiben, ist das Dampfgaren. Welches Futter ist das beste? Ein Fazit. Was für seinen Hund in Frage kommt, entscheidet jeder Mensch selbst. Hier alle Vorteile im Überblick: • Barfen: Natürliche Ernährung, gute Möglichkeit auf individuelle Futtermittelallgerien reagieren zu können. • Nassfutter: Hoher Wasseranteil, niedriger Energiegehalt. • Trockenfutter: Gute Bekömmlichkeit, leichte Handhabung, resistent gegen Hitze. • Selbstgekocht: Keimfrei, Zutaten selbst wählbar, abwechslungsreich. Das Beste für den Hund. NutriQM Twice Nice und M!EAT NutriQM Twice Nice ist ein besonderes Trockenfutter mit extragroßen und schonend gegarten Hühnerfleischwürfeln in 100% Lebensmittelqualität und mit ausgewählten Zutaten, die sehr bekömmlich sind für den Hund. NutriQM M!EAT Adult ist ein ausgewogenes Alleinfutter mit optimalem Fett-Protein-Verhältnis für ausgewachsene Hunde. Es enthält nur natürliche, ausgewählte Zutaten und einen hohen Anteil an tierischem Protein. Dazu kommen Gemüse und wertvolle Ergänzungen, die der Hund für eine ausgewogene Ernährung benötigt. Wir engagieren uns von Haus aus für alle wichtigen Fragen rund um die gesunde Ernährung von Hunden. Zu unserem Team aus Futtermittelexperten gehören Fachleute aus Wissenschafts- und Forschungsinstituten, Kochprofis, und wir befragen regelmäßig etablierte Züchter und Veterinäre. Was am Ende in den Napf kommt, ist bestes Alleinfutter, das sich sehen, riechen und schmecken lassen kann.
Tierarztpraxis live: ein Hundemensch im Wartezimmer

Tierarztpraxis live: ein Hundemensch im Wartezimmer

05. Oktober 2020
„Heute möchte ich als Hundemensch mal zu Wort kommen und eins von vorne herein klarstellen. Ich liebe meinen Hund. Bedingungslos. Allerdings kann ich nichts anfangen mit dem allzu niedlichen Umgang mit Haustieren. Ist ja auch Geschmackssache, ob man zum Rufnamen seines Hundes noch weitere Koseformen addiert oder mit seinem Hund spricht, als hätte er nur zwei Beine und wäre gerade erst auf die Welt gekommen. Dabei ist mein Barbet (tolle Rasse!) ein Hund, den bestimmt viele als ,süß‘ bezeichnen würden. Ein graues, langhaariges, leicht gelocktes und gut gelauntes Tier mit einem ordentlichen Namen: Piet. Schlicht und einfach nur Piet. Manche mögen mich für trocken halten und damit auch Recht behalten, aber diese Leute haben mich noch nicht im Wartezimmer einer Tierarztpraxis erlebt. Was da beim Anblick der Tiere und ihrer Menschen in mir vorgeht, ist Empathie pur und möchte geteilt werden.“ Nicht krank, aber Tierarztbesuche müssen sein. Mein Hund, wie gesagt Piet, hat langes Fell und nicht selten entzieht es sich meiner Kenntnis, wie lang seine Krallen nun wirklich sind. Da ich niemals auch nur annähernd riskieren würde, die eventuell gut durchbluteten Krallen meines geschätzten Freundes selbst zu stutzen und ihn dabei womöglich zu verletzen, gehen wir also ab und an zum Tierarzt. Der lobt bei dieser Gelegenheit auch immer die gute Gesundheit von Piet und da mein Barbet ein intelligentes Tier ist, weiß er, dass er sich ohne wehrenden Ganzkörpereinsatz unbekümmert der Krallenpflege hingeben kann. Er wurde noch nie enttäuscht. Guter Mann, unser Tierarzt. Vater, Kind und Mini-Hund. Wir beide, Piet und ich, sitzen also die Tage gut maskiert, natürlich nur ich, im Wartezimmer. Zwei Hunde und ihre Menschen warten derweil lieber vor der Tür. Eine weise Entscheidung, die Tiere sind riesige Rassehunde und scheinen auch eine entsprechend riesige Angst vor dem anstehenden Termin zu haben. Piet ist mit mir an den beiden Fellriesen fröhlich hechelnd vorbeigetrabt – direkt und sich wirklich gut auskennend ins Wartezimmer. Von meinem durchaus bequemen Stuhl habe ich, in gebührenden Abständen zu drei weiteren Menschen mit haarigen Patienten, einen freien Blick auf die Türe, deren Rahmen sich jetzt spontan mit einem ganzen Mann ausfüllt. Der linke Arm des Mannes ist angewinkelt und in seiner erstaunlich großen Hand thront ein sehr kleiner Hund mit hervorstehenden Augäpfeln, der das Baby von Meister Yoda aus Star Wars sein könnte, wenn er denn welche gehabt hätte. Jetzt fällt mir auch die Rasse ein. Chihuahua. An der rechten Hand des wirklich großen Mannes betritt ein zierliches kleines Mädchen mit einer grell geblümten Atemschutzmaske, ich schätze so um die 5 Jahre, widerwillig und mit von Sorgen erfüllten Augen ebenfalls den Raum. Das für mich äußerst interessante Trio nimmt Platz und der Mann, offensichtlich der Vater, erklärt seiner kleinen Tochter in einem sonoren Flüsterton hinter der Maske, dass das alles bestimmt gar nicht so schlimm wird. Der gedämpften Konversation der beiden entnehme ich, dass der handtellerkleine Welpe geimpft werden soll. Das Mädchen ist als eingefleischte Spritzenverweigerin dagegen, der Vater hofft anscheinend auf die überzeugenden Worte des Tierarztes. Was soll ich sagen, das Kind hat mein ganzes Mitgefühl. Helfen, ohne wirklich was zu tun. Ich schalte mich ein. Vielleicht etwas aufdringlich von mir, aber ich mische mich entschuldigend ein in das verzweifelte Gespräch und erkläre dem Mädchen einen Trick, damit ihr Hund die Impfung nicht spürt. Geht so: Sobald die Spritze kommt, Leckerli anbieten und schnapp und zack und piks, dein Hund merkt nichts. Skeptische Blicke hinter der geblümten Maske und eine schniefende Antwort. „Aber wir haben keine dabei.“ Großzügig wie ich sein kann, händige ich unsere Snacks aus (wohlwissend, dass jeder Tierarzt welche im Behandlungszimmer hat, aber darum geht es ja gerade nicht) und mache den Vorschlag, dass der Vater das mit den Snacks nun für den Hund schmerzfrei alleine schafft und sich Piet derweil über mehr Gesellschaft freuen würde, wo er ja jetzt keine Snacks mehr hat. Der Supersnack für alle Hunde. NutriQM FARMERS CUISINE Gekochtes Hähnchenfleisch. Ich kenne mich ja mehr mit Hunden aus als mit Kindern und finde es dementsprechend faszinierend, wie schnell das Mädchen seinen Stimmungsschalter umlegen kann. Ein fragender Blick an den Vater vom Kind, ein dankender Blick vom Vater an mich und das Mädchen gesellt sich hüpfend zu uns hinüber auf einen Nachbarstuhl. Zwischen uns der wedelnde Piet, der sich jetzt die Locken kraulen lässt, weil ich ihm das Okay und das letzte Leckerli aus meiner Tasche gegeben habe. Als der Vater mit dem geimpften Fellbaby nach kurzer Zeit wiedererscheint, verabschieden wir uns freundlich und ich bekomme hinterrücks meine, also Piets Snacks zurück. Es fehlen ein paar, aber das ist natürlich besser als ein trauriges Kind.“ Die gut gemachten Snacks von NutriQM FARMERS CUISINE machen Hunde und manchmal sogar Kinder glücklich. Eben Pet’s daily present!
Hunde brauchen ihre Freiheit und Menschen ihre Hunde

Hunde brauchen ihre Freiheit und Menschen ihre Hunde

20. September 2020
Unsere Fellfreunde sind und bleiben Tiere mit angeborenen Instinkten. Wenn sie zum Beispiel eine Fährte von ungeheurer Wichtigkeit aufgenommen haben, kann es sein, dass sie für einen Moment vergessen, bei uns zu bleiben. Die Sorge um den ausgebüchsten Vierbeiner ist in der Regel groß, endet aber immer gut, wenn unsere Hunde einen GPS-Tracker bei sich tragen. Das kleine, daumendicke Teil wird am Halsband befestigt und scheint Hunde nicht zu stören. Nach einer zügigen Ortung des Hundes via App durch seinen Menschen haben sich dann beide Parteien recht schnell wiedergefunden. Auch für Menschen und Hunde, die auf einem großen Grundstück leben, ist ein GPS-Tracker praktisch und interessant, um festzustellen, wo sich das Tier aufhält. Auf längeren Wanderungen, wenn Hunde sich gerne mal ungefragt wegschnüffeln, ist es auch hilfreich, seinen Fellfreund orten zu können. Welche Tracking-Systeme und -Geräte gibt es? Die Auswahl ist natürlich groß und am besten orientiert man sich an den aktuellen Testergebnissen, die man im Netz findet. Es gibt funk- und handybasierende Systeme. Wichtig ist, dass der GPS-Tracker wasserdicht und stoßfest ist – von wegen Regen und spontanes Hundebaden in Seen, Flüssen und im Meer. Auch das Gewicht des Gerätes spielt eine Rolle, im Vorfeld sollte man checken, ob es zum Körpergewicht des Hundes passt. Schließlich möchte man seinem Hund das Leben nicht schwerer machen als nötig. Wer Live-Tracking bevorzugt und viel in fremde Länder reist, sollte prüfen, ob Gerät und App das mitmachen. Bei einigen Geräten lässt sich ein virtueller Zaun einrichten, sodass man automatisch informiert wird, wenn sich der Hund aus dem eingegrenzten Bereich entfernt. Sollte man sich eine Abhörfunktion wünschen, sucht man vergebens, denn diese Geräte wurden aus Datenschutzgründen bereits 2018 von der Bundesnetzagentur verboten und werden sukzessive aus dem Verkehr gezogen. Wer noch eins besitzt: am besten schnell vernichten und den Nachweis gut aufbewahren. Kurz zusammengefasst, worauf man beim Kauf unbedingt achten sollte: - Akkulaufzeit - Reichweite - Robuste Verarbeitung - Leichtes Gewicht - Wasserdichtigkeit - Einfache Bedienung - Preis/Leistung Spezielle Bedürfnisse. Von Hundeführer über Fellsitter bis Jäger. Wer gleich mehrere Hunde sein Eigen nennt oder regelmäßig auf Hunde aufpasst, ist sicher daran interessiert, auch viele Hunde gleichzeitig tracken zu können. Bei Jägern spielt die Reichweite und Robustheit eine große Rolle und die individuell einstellbare Taktzeit, mit der man seinen Hund auf der Pirsch überwachen kann. Happy End. Kleine „Lost & Found“-Anekdote. „Eines Mittags war er weg. Fritz, ein freundlicher Riesenschnauzer mittleren Alters und lebenswichtiger Teil einer fünfköpfigen Familie. Zu seinem Schutz trägt Fritz schon lange einen GPS-Tracker, damit ihn seine Familie im Falle einer Verirrung immer wiederfinden kann. Bis auf diesen einen Tag im August. Fritz verschwand lautlos ohne Halsband und alle dachten an schlimme Dinge wie Entführung oder Unfall. Alle, bis auf Lisa, die heute das erste Mal nach Schulschluss alleine unterwegs zu uns nach Hause war. Was für eine Aufregung. Es wurde telefoniert, bei den Nachbarn geklingelt, in alle Richtungen ausgeschwärmt. Kein Fritz. Nirgendwo. Resigniert auf der Vortreppe sitzend und auf Lisa wartend, wusste die Familie nicht mehr weiter … bis Lisa um die Ecke bog … und zwar in Begleitung: ,Fritz hat mich von der Schule abgeholt, Mama, aber warum trägt er kein Halsband?‘ Lachen und große Erleichterung. Fritz, unser unverbesserlicher Helikopter-Hund. Wir lieben ihn dafür.“ Passt gut auf euch und eure Hunde auf! Eine freundliche Empfehlung von NutriQM.
Die Körpersprache der Hunde - Hilf mir!

Die Körpersprache der Hunde - Hilf mir!

07. September 2020
Hunde verstehen uns Menschen, beherrschen aber nicht unsere Sprache oder sagen wir „nur zum Teil“. Aber: Hunde zeigen deutlich, wenn es ihnen nicht gut geht. Leicht verständlich für uns sind Symptome wie Humpeln, übermäßiges Hecheln, Fieber, aber auch mangelnder Appetit und Desinteresse. Manche Hunde winseln auch um unsere Hilfe und da wir unsere Fellfreunde sehr gut kennen, merken wir natürlich, dass etwas im Busch ist. Wichtig ist, schnell zu entscheiden, ob und wie ein kranker Hund am besten zum Tierarzt kommt. Die richtige Erstversorgung durch den Menschen entscheidet über den weiteren Genesungsverlauf des Fellfreundes. Was alles passieren kann. Von – bis … Hunde erkranken und verletzen sich genauso wie Menschen. Bei einer Unterkühlung oder Überhitzung, einer Verbrennung oder Vergiftung muss man schnell handeln, wobei Letzteres oft erst spät bemerkt wird. Geschichten von Giftködern in Parks, auf Hundewiesen oder über den Gartenzaun geworfen häufen sich leider. Deshalb ist es wichtig, seinem Hund so gut wie möglich beizubringen, nichts zu fressen, was nicht in seinem Napf liegt oder aus der Hand seines Hundemenschen kommt. Leichter gesagt als getan. Was tun, wenn …? Hunde, die ein Problem haben, fühlen sich besser, wenn ihre Menschen Ruhe bewahren. Das überträgt sich positiv auf das Tier. Generell gilt: Die Nummer des Tierarztes im Handy speichern und immer dabeihaben. Wenn man den Tierarzt im Vorfeld informiert, kann sich dieser entsprechend auf den Notfall vorbereiten. Bei Vergiftungen zum Beispiel wird der Hund durch den Tierarzt zum Erbrechen gebracht. Das sollte man allerdings nicht selbst versuchen, bei ätzenden Lösungen schadet man seinem Tier vielleicht noch mehr. Falls es noch Reste von dem gibt, was der Hund gefressen hat, diese am besten mit in die Praxis nehmen. Vergiftungen zeigen sich durch vermehrtes Speicheln, schwankendes Laufen, Kreislaufprobleme oder -versagen, Durchfall und Erbrechen. Sollten die Augen oder Schleimhäute des Hundes gereizt sein, darf maximal mit Wasser gespült werden, um Verätzungen zu vermeiden. Genereller Check. Ist ein Hund schwer verletzt, muss sofort der Tierarzt gerufen und Folgendes als Erstes geprüft werden. Reagiert der Hund auf seinen Namen? Zuckt sein Körper? Hat er einen Puls? Hat sich die Farbe der Schleimhäute verändert? Gibt es einen Pupillen- oder Lidreflex? Die wichtigsten Maßnahmen, bevor der Tierarzt eintrifft: Das Tier blutet? Stillen. Zum Beispiel mit einem Gürtel abbinden oder sterile Mulltücher auf die Wunden legen. Gliedmaßen verletzt? Sanft lagern. Am besten mit einem Kissen oder einem weichen Kleidungsstück, um einen eventuellen Bruch zu schonen. Atmung steht still? Künstlich beatmen. Der Hund wird rechts auf die Seite gedreht, der Kopf leicht überstreckt und die Maulhöhle auf Fremdkörper untersucht. Dafür die Zunge vorsichtig aus dem geöffneten Fang rausziehen und eventuell Erbrochenes entfernen. Künstlich beatmen, indem man die Zunge in die Maulhöhle schiebt, die Schnauze zuhält und mit einem Tuch über der Nase dem Hund circa sechsmal Luft in die Nase bläst, sodass sich der Brustkorb hebt. Kurz abwarten, ob der Hund wieder von alleine atmet, ansonsten weiterbeatmen: mit 20 Atemstößen in der Minute. Nach 10 Minuten sollte der Hund wieder selbstständig atmen können. Herz steht still? Massage. Auch hier als Erstes den Hund in die stabile Seitenlage bringen und die Maulhöhle kontrollieren. Die Hand auf den Brustkorb hinter den Ellbogen legen und zehnmal drücken. Kräftig bei großen Hunden und natürlich sanfter bei kleineren Hunden. Dann beatmen, wie oben beschrieben. Das Ganze zweimal wiederholen. Kurz abwarten, ob der Hund wieder von alleine atmet, ansonsten Herzmassage und Beatmung mehrmals wiederholen, bis der Tierarzt kommt.  Hitze? Gekonnt kühlen. Niemals auch nur eine Minute – besonders im Sommer – sollte man seinen Hund alleine im Auto lassen. Der Hund überhitzt in kürzester Zeit und kann an Kreislaufversagen sterben. Sollte ein Hund mal überhitzt sein – und Hecheln allein reicht nicht aus, um die Körpertemperatur zu senken –, dann unbedingt den Hund in den Schatten bringen und vorsichtig mit zum Beispiel nassen Tüchern kühlen. Wenn fließend kaltes Wasser zur Hand ist, kann man bei den Pfoten mit der Abkühlung beginnen und sich langsam Richtung Herz vorarbeiten. Niemals schwallartig kaltes Wasser über das Tier kippen. Es könnte einen Schock erleiden.  Allergische Reaktionen oder Bauch bläht sich auf? Sofort zum Tierarzt! Wenn bei einem Insektenstich Atembeschwerden auftreten oder sich aufgrund einer Magenverdrehung der Bauch des Hundes aufbläht, kann man nichts machen, außer auf dem allerschnellsten Weg zum Tierarzt zu fahren. Auf dem Weg dahin am besten anrufen, damit bei Ankunft die Bahn ins Behandlungszimmer frei ist. Ein Tipp zum Schluss. Ein verletztes Tier kann unbedarft zubeißen, auch wenn es seinen Menschen liebt. Ist das kranke Tier bei Bewusstsein, empfiehlt es sich, für den Transport zum Tierarzt einen Maulkorb anzulegen. NutriQM wünscht allen Hunden und ihren Menschen beste Gesundheit!
Wanderwege von Allgäu bis Ostsee - Auch ohne Leine

Wanderwege von Allgäu bis Ostsee - Auch ohne Leine

24. August 2020
Wandern mit Hund ist ein ganz besonderes Erlebnis. Was gibt es Schöneres als mit seinem Hund auf eine ausgedehnte Tour zu gehen?! Aber wohin? Die Auswahl ist groß und wir haben eine Top 5 zusammengestellt. Die Breitachklamm bei Oberstdorf. Ein (be-)rauschendes Erlebnis. Die jahrtausendalte Breitachklamm im Allgäu, nicht weit von Oberstdorf entfernt, ist eine der tiefsten und imposantesten Felsenschluchten Europas. Am besten, man kommt früh morgens, wenn erst wenige Besucher da sind. Die paar Euro Eintritt für dieses einmalige Naturschauspiel lohnen sich! Hunde sind hier ausdrücklich erlaubt, allerdings könnten sich empfindliche Hundenaturen durch das gewaltige Rauschen des Wassers irritiert fühlen. Mit festem Schuhwerk für den Hundemenschen ist die Tour in anderthalb Stunden gut zu schaffen, 241 Höhenmeter sind zu überwinden. Wir lieben Burgen. Besonders Burg Eltz in der Eifel. Eine märchenhafte und historische Kulisse: Burg Eltz mit ihrer spektakulären Architektur ragt aus einer von tiefen Schluchten umgebenen Landschaft heraus. Auf der ersten Etappe der Tour, hinter dem Dorfgemeinschaftshaus Wierschem, genießen Hunde und Menschen einen weiten Blick über das Moseltal. Danach geht’s über größtenteils unbefestigte Wege steil bergan. Zwischendurch werden Menschen mit idyllischen Blicken über das Eltzbachtal belohnt und Hunde ebenfalls – aber weniger mit Panorama, sondern vielmehr mit köstlichen Snacks von NutriQm FARMERS CUISINE. Laut Reiseführer wurde die Burg in ihrer gesamten Historie niemals gewaltsam erobert – jedoch erobert die Burg jeden ihrer Besucher mit Charme und im Sturm. Diese Kulisse, verbunden mit dem hundefreundlichen Weg, ist ein Traum. Auf dem Rothaarsteig begegnen wir den Spuren eines Wilden. Name „Kyrill“. Der Rothaarsteig ist einer der schönsten Wanderwege Deutschlands, was ihm den Titel „Top Trails of Germany“ eingebracht hat. Naturnahe Wege und kleine Pfade, die alle bestens ausgezeichnet sind. Man kann wählen zwischen verschiedenen Halbtages- und Ganztagestouren mit einer Länge von 10 bis 16 km. Klein, aber beeindruckend ist der ein Kilometer lange Kyrill-Pfad. Über Stege und Trittleitern (für fitte Hunde kein Problem wandelt man über ein Meer von umgestürzten Bäumen, die der Orkan Kyrill hier hinterlassen hat. Ein beeindruckendes und gewaltiges Naturschauspiel. Mythen und Hexen. Wer’s mag, ist am Brocken im Harz genau richtig. Der Harz, mit seinen Granitklippen durchzogenen Wäldern, ist eine sehr besondere Wanderregion. Hier soll es spuken, denn Sagen, Mythen und Hexengeschichten sind in dieser Region tief verwurzelt. Wenn man durch den Hochharz läuft und die zahlreichen Höhenunterschiede meistert, ahnt man nichts von der gruseligen Vergangenheit und genießt einfach nur die schöne, aber auch oft kühle Landschaft. Oben am Berg ist es fast immer deutlich kälter als in den Städtchen darum herum - gerade im Hochsommer richtig gut. Aber warme Kleidung, eine Decke für unterwegs und eine gewisse körperliche Fitness bei Mensch und Hund sollte man schon mitbringen. Sehnsucht nach Meer. Rügen ist der perfekt Ort. Kap Arkona, auch gerne als deutsches Nordkap bezeichnet, ist von jeher der Sehnsuchtsort vieler Ostsee-Liebhaber. Anreise über Stralsund, Insel Hiddensee und die rügensche Halbinsel Wittow. Die wunderbar weißen Felsen sind genauso schön, wie man sie von Fotos kennt. Leine los am Strand und endlos weit laufen – Hund und Menschen können hier aufatmen. Berge, Hügel, historische Architektur oder Meer. Mit Hund ist das Erkunden schöner Landschaften noch mal so schön. Snacks von NutriQM. Weil der Weg das Ziel ist. Wohin es Hunde und ihre Menschen auch zieht, Hauptsache, die gut gemachten Snacks von NutriQM sind im Gepäck. Da wandern und genießen Mensch und Hund doch gleich viel lieber und bekömmlicher …
Abkühlung von innen und außen - So geht das

Abkühlung von innen und außen - So geht das

03. August 2020
„Uff! Auch diesen Sommer hat es schon ein paar echt heiße Tage gegeben. Voraussichtlich kommen da ja noch mehr. Vor allem, wenn meine Hundemenschen auf die Idee kommen, doch noch in den Urlaub zu fahren. 30 Grad und mehr sind in Spanien oder Süditalien ja schließlich an der Tagesordnung … Ist das nicht schräg, dass man ausgerechnet die Tage ab 30 Grad Hundstage nennt? Könnte ich jetzt natürlich hundsgemein finden, aber so bin ich nicht. Meine Menschen tun auch echt viel, damit es mir bei Hitze gut geht. Ein kurzer, leidender Blick und zack, gehen wir schwimmen.“ Mein Liebstes: endlose Wasserschlachten. „Im Meer ist es natürlich am spannendsten, wegen der Wellen. Aber ehrlich gesagt, wenn es so richtig heiß ist, nehmen wir auch gerne jeden See, Fluss oder Teich mit. Ein bisschen Abkühlung tut einfach gut. Hauptsache, wir haben was zum Spielen dabei, Bällchen oder andere Sachen, die schwimmen und Spaß machen. Schließlich bin ich von Haus aus Wasserratte und will gar nicht mehr raus aus dem kühlen Nass. Ich stehe generell auf Action. Im Garten nehmen wir dazu gerne den Schlauch, und ich liebe es, von Kopf bis Pfote nass gespritzt zu werden. Dann beiße ich in den Strahl oder fange mit der Schnauze einzelne Wassertropfen. Manchmal gelingt es mir sogar, mir selbst den Schlauch zu schnappen und den Spieß umzudrehen. Das gibt dann immer ein Gekreische!“ Heute ist es heiß. Da lass ich’s mir extra gut gehen. „Natürlich haben meine Hundemenschen nicht immer die Zeit für ausgiebige Wasserschlachten. Für den Fall haben sie mir extra ein Planschbecken aufgestellt. Da gehe ich dann auch schon mal alleine rein. Der Wasserstand ist genau auf mich abgestimmt, und meine Nase guckt im Liegen noch bequem aus dem Wasser. Dann döse ich manchmal stundenlang und denke darüber nach, wie schön die Welt doch ist. Wenn ich genug habe, stehe ich auf und schüttle mich kurz. Dann suche ich mir ein schattiges Plätzchen, zum Beispiel unter einem Busch oder im kühlen Gras. In der Mittagshitze gehe ich aber lieber rein und lege mich auf die Kacheln in der Küche. Das ist viel besser als im Körbchen. Vor allem muss ich da keine direkte Sonneneinstrahlung wegstecken. Und mein Wassernapf ist auch nicht weit. „Bei den Temperaturen musst du ganz viel trinken“, sagen meine Hundemenschen immer. Okay, ich versuche, dran zu denken.“  Unterwegs bei Hitze. Worauf wir immer achten. „Spazieren gehen wir während der „Hundstage“ immer morgens und abends. Im Park oder auf schattigen Waldwegen. Feldwege vermeiden wir konsequent, genauso wie Asphalt oder Kopfsteinpflaster. Die sind manchmal glühend heiß, und meine wenigen Schweißdrüsen sind ja an Nase und Pfoten, aua. Und die Bodenhitze kann ich ja nicht komplett weghecheln. Auf einem unserer Spaziergänge habe ich mal einen kleinen Hund gesehen, der war in einem Auto eingesperrt, das voll in der Sonne stand. Da hab‘ ich aber Alarm geschlagen, das könnt ihr mir glauben. Der Besitzer kam dann angerannt und es hat ihm total leidgetan. Ich denke, das passiert ihm bestimmt nicht noch mal. Im Park setzen wir uns gerne auf eine Wiese im Schatten und dann bekomme ich mein Fell gebürstet. Das tut gut! Je mehr Luft an die Haut kommt, desto besser. Klar, dass ich bei den Temperaturen meine Haare ganz kurz trage – hot summer cut! “ Abkühlung geht von außen. Aber auch von innen. „Wenn wir vom Spaziergang nach Hause kommen, gibt’s erst mal ’ne Abkühlung von innen. Dazu haben meine Hundemenschen am Abend zuvor eine Schüssel mit Country Cubes oder Meatballs aus der NutriQM FARMERS CUISINE gefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Das erfrischende Ergebnis bekomme ich jetzt präsentiert. Wedel! Könnt ihr euch ein besseres Frühstück oder ein köstlicheres Betthupferl vorstellen? Also ich nicht. Apropos Essen: Die am anderen Ende der Leine sagen, dass man im Sommer weniger essen soll, weil bei Hitze kleinere Portionen den Körper weniger anstrengen. Wisst ihr, was mich anstrengt? Mein köstliches FARMERS CUISINE nicht mit einem Happs runterzuschlingen. Stattdessen muss ich es mir jetzt so einteilen, dass ich noch ein bisschen länger was davon habe. Die Leutchen wissen offenbar nicht, wie gut das schmeckt. Na ja, dafür gibt es eben morgens und abends die Snacks. Passt dann wieder.“
Wir lieben Hunde - Aber nicht alle denken so

Wir lieben Hunde - Aber nicht alle denken so

27. Juli 2020
Hunde bedeuten die Welt für uns. Sie sind beste Freunde, echte Familienmitglieder, bringen uns zum Lachen und können selbst ohne Worte besser trösten als so mancher Mensch mit ausgesprochen guten Argumenten. Kein Wunder also, dass wir ab und an vergessen, wie hundefreie Menschen so denken und fühlen. Anbei eine freundliche Erinnerung. Kontraste. Schwarzer Hund auf weißem Sofa und umgekehrt. „Ding dong. Die Richters sind da. Oh, Monika trägt heute Weiß. Sorry, ich hol mal eben den Sauger. Runter da, Blacky! Also sonst liegt der Hund nie auf dem Sofa. Kommt doch erstmal in die Küche.“ Was gibt es Schöneres, als abends mit Hund auf dem Sofa zu lümmeln? Blöd nur, wenn das Fell sich genau dann vom Sofa abhebt, sobald der Besuch da ist. Besser vorausplanen bzw. voraussaugen. Gerüche. Hundedecken, Näpfe und empfindliche Gästenasen. Während wir Hundemenschen kein Problem damit haben, unsere Nasen öfter mal liebevoll ins Fell zu stecken, und den unterschwelligen Hundeduft im Auto schon zur liebgewonnenen Sonderausstattung zählen, gehen einige andere Menschen rückwärts wieder raus, wenn der ausgeschleckte Napf in der Küche steht oder die Hundedecke im Wohnzimmer liegt. Dafür haben wir Verständnis, oder etwa nicht?  Sprachgebrauch. Die Vorstellung im hohen C. „Iiiiiiiiih, ja hallihallöchen. Das ist der Charly, der gute Hund, und das ist die Rita, ja hallo.“ Hunde hassen hohe Töne im Ohr und Menschen, denen man lauthals seinen geliebten Hund vorstellt, auch. Ein kurzes „Charly, das ist Rita. Rita, das ist Charly.“ kommt bei beiden besser an. Phobien. Unser Liebling ist ein Monster. Wenn Menschen die Straßenseite wechseln, obwohl man kein gefährlich aussehendes Monster an der Leine führt, darf man das nicht persönlich nehmen. Es gibt sie, die Urangst vor Wölfen, und manche kriegen das auch beim Anblick eines Dackelwelpen nicht in den Griff. Da es auch Menschen gibt, die vor klitzekleinen Vögeln panische Angst haben, üben wir uns daher einfach in Toleranz. Gesprächsthemen. Es gibt noch andere neben dem Hund. Eltern, die ausschließlich von ihren Kindern reden, sind ebenso anstrengend wie Frauchen und Herrchen, die nur von ihren Hunden reden. Trick: Wenn Nichthundemenschen Fragen stellen, gerne beantworten. Aber nie von selbst den Hund in den Vordergrund reden. Sonst wird man für komisch gehalten. Kinderbesuch. Wenn Liebe falsch interpretiert wird. Hunde hassen Umarmungen. Das sollte man Kindern klarmachen, die das erste Mal zu Besuch kommen und den Fellfreund der Gastgeber für die Dauer ihres Aufenthaltes mit Liebe überschütten wollen. Das passiert besonders dann, wenn die Besucherkinder zu Hause maximal Zugriff auf einen Hamster haben. Also schon bei der Begrüßung schön sachte einführen in das Thema „Was mögen Hunde und was nicht“. Und Hunde brauchen natürlich auch eine Anleitung, was man Kindern zumuten kann oder nicht. Mobilität. Hund auf Schoß, besser nicht. Es kommt vor, da fahren wir mit unserem Hund Bus oder Bahn. Wenn wir diese dann aus lauter Sorge vor fremder Leut‘ Füße auf den Schoß nehmen, ist das für die vielen Allergiker, die es mittlerweile gibt, ein echtes Problem. Also, besser dann Bahn fahren, wenn nicht viel los ist und unser Hund auf dem Boden bleiben kann. Ablecken. Völlig normal, solange man es anderen erklärt. Alle Welpen werden von ihren Müttern abgeschleckt. Ein Zeichen der Zuneigung, denkt der Hund. Ein Ding der Unmöglichkeit, findet vielleicht der Nichthundemensch. Sollten wir also stolzer Hundemensch eines sehr sozialen und emotionalen Tieres sein, ist es hilfreich für die Beziehung zu Menschen, diese darüber aufzuklären, bevor sie im Hausflur zur Begrüßung unfreiwillig geduscht werden.  Freundschaften. Man muss uns nehmen, wie wir sind, also mit Hund. Bei aller Rücksichtnahme auf Nichthundemenschen ist aber auch Verständnis im Gegenzug gefragt. Fakt ist: Uns gibt es nur mit Hund, wir halten die Diversity-Fahne hoch und wollen nur Freunde, die unseren Vierbeiner auch akzeptieren. Okay, anhimmeln oder anbeten wäre uns natürlich am liebsten. Dreiecksbeziehung. Wie Hunde aufs Frisch-verliebt-Sein reagieren. Mit einem netten Hund an der Leine lernt man einige Menschen schneller kennen als üblich. Sollte man sich dann nicht, wenn etwas Ernstes daraus wird, über den weiteren Verlauf im Vorfeld schon Gedanken machen?! Wir denken schon. Liebt die frisch Angebetete auch Hunde? Hat der neue Schwarm vielleicht selbst einen Hund? Gehören Hunde beim ersten Date unter den Tisch oder wohlmöglich ins Bett? Das und mehr kann man sich sicher selbst beantworten, und einer neuen Liebe zu dritt oder viert steht somit nichts mehr im Wege.

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