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Wissenswertes und Tipps

Hier findest Du leckere Geschichten, fundiertes Wissen und echte Tipps rund um Tierernährung.

Hund und Katze

Hund und Katze

02. Januar 2024
Hunde sind die Lieblingstiere vieler Kinder und so manches Kind wünscht sich einen eigenen Hund. Grundsätzlich gilt: Die Anschaffung eines Hundes sollte – wie bei jedem Haustier – von der ganzen Familie gemeinsam beschlossen werden. Alle im Haushalt lebenden Personen müssen einverstanden sein und Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, dass letztendlich sie die Verantwortung für das Tier und seine Versorgung tragen. Das man sich im Vorfeld darüber Gedanken macht, ob man genug Zeit für einen Hund hat, ob man die Kosten für Futter und Tierarzt stemmen kann und wer sich um den Hund kümmern könnte wenn man mal verreist, versteht sich hoffentlich von selbst. Worauf dann beim Zusammenleben von Hunden und Kindern zu achten ist und wie Hund und Kind ein tolles Team werden, das lest ihr in diesem Blog-Beitrag Der richtige Zeitpunkt Vielen Eltern gefällt der Gedanke, dass Kind und Hund zusammen aufwachsen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, einen Hund aufzunehmen solange das Kind noch ein Baby ist. Das Kind wird sich später gar nicht an ein Leben ohne Hund erinnern können. Allerdings sind viele frisch gebackene Eltern mit einem Säugling schon ziemlich ausgelastet. Finden sie da noch die Zeit und Kraft sich um einen Hund und dessen Erziehung und Auslastung zu kümmern? Und möchten sie, wenn das Baby mal wieder die halbe Nacht geschrien hat, früh morgens mit dem Hund raus müssen? Bei Hunden und Kleinkindern stellen sich schon andere Probleme. Große und insbesondere stürmische Hunde können kleine Kinder schnell umwerfen. Sind Kind und Hund auf Augenhöhe, schleckt auch schnell mal die Zunge quer durchs Gesicht oder das Essen wird aus der Hand geklaut. Beides können unangenehme Erfahrungen für Kinder sein und eventuell sogar für Angst vor Hunden sorgen. Umgekehrt ist es eine Herausforderung, Kleinkindern zu erklären, dass man einen Hund nicht am Schwanz zieht oder in die Ohren beißt und auch nicht ständig hinter ihm her rennt. Und nicht jeder Hund ist geduldig mit Kindern. Kindern im Vorschulalter kann man dagegen schon gut den Umgang mit Hunden und Tieren im Allgemeinen erklären. Sie können verstehen, dass ein Hund auch mal seine Ruhe braucht, nicht ständig spielen oder kuscheln will und dass man Tiere zu sich kommen lässt und ihnen nicht hinterherjagt. Außerdem sind sie standfester und verfügen auch schon über eine gewisse Durchsetzungskraft. Teenager können dann auch selber schon etwas Verantwortung für den Hund übernehmen, regelmäßig Gassi gehen, die Fütterung übernehmen oder mit dem Hund die Hundeschule besuchen. Und beim ersten Liebeskummer sind Hunde auch klasse Zuhörer. Wann der richtige Zeitpunkt ist, lässt sich also pauschal gar nicht sagen. Das hängt ganz von der jeweiligen Familie und dem Kind ab. Fest steht: Das Zusammenleben sollte für alle stressfrei sein, für die Kinder, die Eltern und den Hund. Der richtige Hund Welpe oder ausgewachsener Hund? Aus dem Tierschutz oder vom Züchter? Welche Rasse? Hier sollte man sich im Vorfeld gut informieren und ein paar Gedanken machen. Der ideale Familienhund sollte den Gegebenheiten der Familie angepasst sein. Dabei spielen Größe, Energielevel, Fell, Pflege und der Schwierigkeitsgrad der Erziehung eine Rolle. Welpen sind unfassbar niedlich, aber eben auch Hundekinder. Sie machen viel Arbeit und brauchen eine gute Erziehung. Bei älteren Hunden hängt es ganz vom Typ und der Vorgeschichte des Hundes ab. Einige Rassen wie Labradore oder Beagle haben den Ruf, gute Familienhunde zu sein. Bei Hunden aus dem Tierschutz können die PflegerInnen häufig schon beurteilen, ob ein Hund sich als Familienhund eignet und ein toller Kinder-Kumpel werden kann. Die wichtigsten Charaktereigenschaften für einen Familienhund sind: Kinderfreundlich, verschmust, verspielt, ausgeglichen, nervenstark und geduldig, folgsam und neidlos. Die wichtigsten Regeln und Tipps Die obersten Gebote beim Zusammenleben von Kindern und Hunden sind Erklärung und Aufsicht. Eltern müssen Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund erklären und seine Verhaltensweisen. Die Kinder sollten so schnell wie möglich lernen, die Hundesprache korrekt zu deuten und zu verstehen. Außerdem sollten insbesondere kleine Kinder nicht mit Hunden alleine gelassen werden. Der Hund bleibt, egal wie lieb und gut erzogen, immer ein Tier, das auch mal unvorhergesehen reagieren kann und für Kinder gilt im Prinzip das gleiche. Eine weitere wichtige Regel: Gegenseitige Freiräume respektieren. Dazu gehört, dass der Hund nicht bedrängt wird und auch einmal in Ruhe gelassen wird, wenn er das möchte. Hier macht es Sinn, dem Hund einen Rückzugsort zu schaffen, an dem er nicht gestört werden darf, zum Beispiel eine Transportbox oder ein Körbchen. Umgekehrt darf der Hund natürlich auch nur ins Kinderzimmer wenn das Kind es grade möchte. Eines der ersten Dinge, die Kinder auch lernen sollten ist, dass man einen fressenden oder schlafenden Hund grundsätzlich nicht stört. Aus hygienischen Gründen sollten Kinder nicht mit Hundespielzeug spielen, außer sie spielen grade mit dem Hund. Auch einfache Alltagsregeln wie vor dem Essen und vor dem zu Bett gehen Hände waschen machen im Zusammenleben mit Tieren Sinn. Wie oft sieht man beim Gassi gehen Gespanne, bei denen man sich fragt, wer geht hier eigentlich mit wem spazieren? Das Kind mit dem Hund oder der Hund mit dem Kind? Kleine Kinder führen Leinen mit Hunden, die das Kind einfach hinter sich her ziehen würden wenn der Jagt-Instinkt anspringt, sie sich erschrecken oder einen Artgenossen entdecken. Das ist für alle Beteiligten gefährlich. Man denke hier nur mal an Straßenverkehr oder aggressive Fremdhunde. Deshalb sollte Kinder nicht alleine mit dem Hund Gassi gehen und die Leine auch erst führen, wenn sie den Hund kraft- und gewichtsmäßig in jeder Situation halten können. Wenn der Hund schon vor dem Baby da war Eine Schwangerschaft sollte kein Grund sein, einen Hund abzugeben. Schließlich ist auch er Familienmitglied. Dennoch können nicht alle Hunde gut damit umgehen, wenn plötzlich ein kleiner Menschen-Welpe da ist, der einen Höllenlärm veranstaltet und alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es bietet sich an, den Hund schon während der Schwangerschaft auf die Veränderungen vorzubereiten. Man kann ihn zum Beispiel schon an Gegenstände wie Kinderwagen und Babyschale gewöhnen, damit er damit vertraut ist und keine Angst davor hat und ihm beibringen, dass er das Babyzimmer und die Krabbeldecke nicht betreten darf. Wenn das Baby dann da ist, empfehlen Hundeprofis, dass Mutter und Baby in den ersten Tagen Zeit für sich haben und der Hund gar keinen Kontakt zum Neugeborenen hat. Auch Hündinnen lassen zu Anfang keine fremden Rudelmitglieder in die Wurfhöhle. Sind die ersten Tage entspannt verlaufen, darf der Hund langsam näher kommen und den Säugling beschnuppern. Durchs Gesicht lecken sollte er ihm aber aus hygienischen Gründen nicht. Der Hund muss lernen, dass das Baby ein neues Rudelmitglied ist, ihm aber in erster Linie egal sein kann und dass für die Beaufsichtigung und Erziehung die Eltern zuständig sind. Ansonsten kann es passieren, dass der Hund dem Baby gegenüber einen übertriebenen Beschützerinstinkt entwickelt und zum Beispiel fremde Menschen gar nicht heran lässt oder meint, das Kind erziehen zu müssen – auf Hundeart, was auch mit Schnappen einher gehen kann. Um Eifersucht vorzubeugen, kann man den Hund mit einbeziehen. Während des Stillens oder Fütterns kann der Hund zum Beispiel einen Kauknochen bekommen, schläft das Baby, ist Kuschelzeit für den Hund, Spaziergänge werden mit Kind und Hund gemacht und vielleicht kann man dem Hund sogar beibringen, beim Wickeln den Mülleimer für die benutzte Windel zu öffnen und zu schließen, wofür er dann natürlich ein Leckerli bekommt.
Stars auf Samtpfoten – Berühmte Katzen aus Film und Fernsehen

Stars auf Samtpfoten – Berühmte Katzen aus Film und Fernsehen

06. März 2023
Das Internet ist voll von lustigen und süßen Katzenvideos. Doch auch in Filmen und Fernsehserien, insbesondere Cartoons, so wie in Büchern kommen Katzen vor. Heute schauen wir uns einmal die berühmtesten Katzen aus der Unterhaltungsmedienwelt an. Garfield Eine der bekanntesten Zeichentrick-Katzen ist Garfield. Zu dem pummeligen, rot getigerten Kater gibt es Comics, eine Zeichentrickserie, Filme und eine Animationsserie. Garfield ist übergewichtig, faul und verfressen. Sein Lieblingsessen ist Lasagne. Obwohl er fies und sarkastisch ist, unterhält der Kult-Kater seit Jahrzehnten Groß und Klein und es gibt weltweit zahlreiche Fanartikel mit Garfield-Motiven. Tom aus „Tom & Jerry“ Ebenfalls weltbekannt ist der graue Kater Tom aus der Zeichentrickserie „Tom und Jerry“. Die meisten Folgen handeln davon, wie Tom versucht den Mäuserich Jerry zu fangen. Dabei ereignen sich skurrile Verfolgungsjagden und Kampfszenen wobei Tom allerdings meist erfolglos bleibt. 2021 erschien auch ein Realfilm mit integrierten Computeranimationen zu „Tom & Jerry“. Bob der Streuner Die Geschichte um Kater Bob, die im Buch „Bob, der Streuner“ und dem gleichnamigen Film erzählt wird, beruht auf einer wahren Begebenheit. Der drogenabhängige Straßenmusiker James traf durch einen Zufall den herrenlosen Kater Bob und schloss ihn nach und nach in sein Herz. Unter anderem die Freundschaft zu dem Tier half ihm, clean zu werden und sein Leben in den Griff zu bekommen. Während der Dreharbeiten zum Film waren insgesamt vier unterschiedliche Katzen am Set, die alle für verschiedene Aufgaben trainiert wurden. Die Szenen, in denen Menschengruppen vorkommen, wurden vom tatsächlichen Kater Bob dargestellt, da nur der echte Bob diese Situationen ausreichend gewohnt war und ruhig blieb. Chloe aus „Pets“ Die Katze Chloe ist einer der Hauptcharaktere in den Animationsfilmen „Pets“ und „Pets 2“, in denen es um das geheime Leben der Haustiere geht. Chloe ist eine pummelige grau gestromte Katze. Sie hat eine Essstörung, ist apathisch, gleichgültig und faul - sie kümmert sich nicht viel. Die einzigen Dinge, die sie wirklich liebt, sind Essen und sich selbst. Dennoch hat sie eine Art, sich für ihre Freunde einzusetzen. Bei verschiedenen Gelegenheiten wird sie auch als ziemlich ungeschickt dargestellt. Krummbein und Mrs. Norris aus „Harry Potter“ In den „Harry Potter“ Büchern und Filmen spielen gleich zwei Katzen eine Rolle: Zum einen Krummbein, der etwas eigenwillige rot getigerte Kater von Hermine und zum anderen Mrs. Norris, die Katze des griesgrämigen Hausmeisters der „Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei“, Mr. Flich. Krummbein spielt im dritten Teil der Harry-Potter-Reihe „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ eine wichtige Rolle, in dem er als erster spürt, dass mit der Ratte „Krätze“ etwas nicht stimmt und den Protagonisten hilft, in den Geheimgang unter der peitschenden Weide zu gelangen. Mrs. Norris schleicht in allen Teilen der Reihe durch die Gänge von „Hogwarts“ und bespitzelt die SchülerInnen um sie bei vermeintlichem Fehlverhalten an ihr Herrchen zu denunzieren. Findus aus „Petterson & Findus“ Zum Schluss widmen wir uns noch einem Kinderbuchstar: Der Kater Findus aus der Buchreihe „Petterson & Findus“ wohnt mit dem alten Mann Petterson am Rande eines schwedischen Dorfes. Petterson ist ein Eigenbrötler und Tüftler, der die ungewöhnlichsten Apparate bastelt. Findus ist ein junger, immer zu Streichen aufgelegter, quirliger und ungeduldiger braun getigerter Kater, der ständig überall und nirgends ist. Er kann sprechen, verheimlicht dies aber vor den anderen Leuten im Dorf. Seinen Namen hat Findus daher, dass Pettersson ihn in einer Schachtel mit dem Aufdruck „Findus grüne Erbsen“ (Findus ist der Name eines großen schwedischen Lebensmittelkonzerns) bekam. Aus dem Stoff, mit dem die Schachtel ausgelegt war, nähte Pettersson ihm eine Trägerhose; dazu trägt er eine kleine grüne Kappe. Inzwischen wurden die Abenteuer von Petterson und Findus auch in einer Zeichentrickserie und mehreren Filmen verfilmt.
Eine Katze zieht ein – Oder: Wie ich meinen neuen Job als DosenöffnerIn antrete

Eine Katze zieht ein – Oder: Wie ich meinen neuen Job als DosenöffnerIn antrete

13. Februar 2023
Wenn ein neues Haustier einzieht, ist das immer aufregend und die Vorfreude ist groß. Auch bei Katzen als neue Mitbewohner steht uns eine spannende Zeit bevor. Egal ob eine einzelne Katze oder gleich mehrere einziehen, ob Kitten oder erwachsene Katze, zum Beispiel aus dem Tierschutz, in diesem Blogbeitrag erfahrt ihr, wie das Kennenlernen und die Eingewöhnung gut gelingen. Vorbereitungen Ganz zu Anfang stehen wie bei jedem Haustier einige Fragen: Kann ich einer Katze (oder mehreren Katzen) gerecht werden? Habe ich genug Zeit? Verfüge ich über die finanziellen Mittel für Futter, Pflege und Tierarzt? Sind alle Haushaltsmitglieder mit der Anschaffung einer Katze einverstanden? Was, wenn ich mal in den Urlaub fahren möchte, wer kann sich um die Katze kümmern? Bin ich wirklich bereit, über mehrere Jahrzehnte die Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen? (Eine Katze kann bis zu 20 Jahre alt werden.) Wenn diese Fragen geklärt sind, und eine passende Katze (oder passende Katzen) gefunden sind, sei es im Tierschutz oder beim Züchter, geht es an die Vorbereitungen für das neue Familienmitglied. Versuche deine Wohnung mit den Augen einer Katze zu sehen. Wo sind potentielle Gefahrenquellen? Können lose herumhängende Kabel beim Toben herausgezogen werden und so Elektrogeräte herunterfallen? Gibt es Pflanzen, die giftig für Katzen sind? Gibt es zerbrechliche Gegenstände? Gibt es Möbel, die umstürzen könnten, wenn man mit Schwung von dort abspringt? Wenn die Wohnung Katzensicher gemacht ist, suche nach einem Tierarzt oder einer Tierärztin in deiner Nähe, der der neue Haustierarzt für deine Katze wird und überlege, ob gegebenen Falls eine Tierkrankenversicherung Sinn macht. Und dann geht es natürlich noch an das Einkaufen der Erstausstattung. Du benötigst auf jeden Fall • eine Transportbox zum Abholen der Katze und für Tierarztbesuche • einen Futternapf (oder je nach Anzahl der Katzen mehrere) und mindestens einen Wassernapf • Einen Kratzbaum, am besten mit Höhle • Ein Körbchen/ Katzenkissen/ Katzenhöhle • Ein Katzenklo (Besser zwei, manche Katze verrichten kleines und großes Geschäft gerne an verschiedenen Orten. Auf jeden Fall aber ein Klo pro Katze, falls mehrere Katzen einziehen) • Katzenstreu • Eine Fellbürste • Spielzeug wie zum Beispiel Bällchen, Sisal-Mäuse, eine Katzenangel, Geschicklichkeitsspiele… • Katzenfutter (Was gutes Katzenfutter ausmacht lest ihr in unserem Blogbeitrag „Katzenernährung - Worauf es ankommt“ unter https://www.nutriqm.de/tierexperten/katzenernaehrung-worauf-es-ankommt ) Als nächstes folgt das Einrichten der Wohnung. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, zum Beispiel den Standort des Katzenklos. Das Katzenklo sollte in einer ruhigen Ecke stehen und jederzeit für die Katze zugänglich sein (das Badezimmer ist zum Beispiel keine gute Idee, wenn du dort beim Toilettengang, Duschen oder Baden die Türe schließt). Bedenke auch, dass Katzenklos schon mal riechen können. Außerdem gilt die Grundregel, dass Katzenklo und Futter-/ Wassernäpfe nicht in der Nähe von einander stehen dürfen. Es wird ein Abstand von mindestens zwei bis drei Metern empfohlen. Katzen als sehr reinliche Tiere möchten nicht dort fressen wo sie ihr Geschäft verrichten oder umgekehrt nicht dort ihr Geschäft verrichten wo sie fressen. Viele Katzen neigen dazu, zu wenig zu trinken. Da kann es helfen, mehrere Wassernäpfe in der Wohnung zu verteilen. Auch ein Trinkbrunnen kann zum Trinken animieren. Der Futternapf sollte ebenfalls an einer ruhigen Stelle stehen, so dass die Katze in Ruhe und ungestört fressen kann. Schaffe deiner Katze zudem gemütliche Rückzugsorte durch die Positionierung von Körbchen, Katzenkissen und/ oder Katzenhöhle. Viele Katzen haben es gerne warm und fühlen sich an der Heizung wohl. Die Katze zieht ein Nun kann das neue Familienmitglied einziehen. Wenn du die Katze abgeholt hast, stelle die Transportbox in einen Raum und schließe erst einmal die Tür. Wenn du die Transportbox nun öffnest, kann die Katze erst einmal diesen Raum erkunden. Neue Umgebungen sind schließlich aufregend. Wenn die Katze sich dort sicher fühlt, kannst du den Radius nach und nach auf die gesamte Wohnung ausweiten. Am besten ist es, die Katze zuerst den Raum erkunden zu lassen, in dem das Katzenklo steht. So weiß sie direkt, wo die Toilette ist. Es kann gut sein, dass sich der Neuankömmling erst einmal versteckt. Lasse ihn dann erst einmal in Ruhe und bedränge ihn nicht. Du kannst dich ruhig in die Nähe setzen und lesen oder dich mit deinem Handy beschäftigen. Katzen sollte man als Mensch immer von sich aus zu sich kommen lassen und ihnen weder hinterherrennen, noch sie in eine Ecke drängen und ihnen den Kontakt aufzwingen. Bei manchen Katzen dauert es einige Tage, bis sie im neuen Zuhause auftauen. Der erste Freigang Wenn deine Katze keine reine Wohnungskatze bleiben, sondern ein Freigänger werden soll gibt es einige Dinge zu beachten. Bevor überhaupt ein Gedanke an Freigang verschwendet werden kann, muss die Katze (egal ob Katze oder Kater) kastriert und durchgeimpft so wie gechipt sein. Schließlich gibt es schon genug Elend durch nicht geplante Kitten und die Tierheime erleben mehrfach im Jahr eine wahre Flut an jungen Kätzchen. Die Impfungen sind nicht nur wichtig, damit deine Katze gesund bleibt, sondern auch um der Ausbreitung von Katzenkrankheiten entgegen zu wirken. Ein Mikrochip unter der Haut ermöglicht es, deine Katze zu identifizieren und zu dir zurück zu bringen, wenn sie sich verläuft oder wegläuft. Wichtig ist dabei allerdings, dass die Katze nicht nur gechipt wird, sondern der Chip auch registriert werden muss, z.B. bei Tasso. Ein nicht registrierter Chip nutzt gar nichts. Tierärzte und Tierärztinnen chippen die Tiere, das registrieren lassen der Chips ist aber Aufgabe der Tierhalter. Das kann online erledigt werden und ist kein großer Aufwand. Des Weiteren sollte die Katze im neuen Zuhause mindestens sechs Wochen lang in der Wohnung gehalten werden bevor sie das erste Mal raus darf, damit sie genügend an ihr Zuhause und ihre Menschen gebunden ist und auch wieder zurückkommt. Wenn es nun soweit ist und der erste Freigang ansteht, solltest du einfach die Tür auflassen und schauen was passiert. Die Katze wird sich vermutlich langsam heraustasten und wenn ihr etwas unheimlich ist zurück ins Haus, in ihre bekannte Umgebung, flüchten. Jeden Tag wird sie sich ein Stückchen weiter weg trauen und länger wegbleiben und sich nach und nach ein Revier erobern. Katzen einfach zu nehmen und nach draußen zu setzen macht ihnen eher Angst da sie in einer fremden Umgebung sind, sich nicht auskennen und nicht wissen, wo sie sich verstecken oder wohin sie flüchten können.