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Wissenswertes und Tipps
Hier findest Du leckere Geschichten, fundiertes Wissen und echte Tipps rund um Tierernährung.
05. Februar 2024
Katzen sind süß, kuschelig, verspielt und manchmal lustig. Was unzählige Reels im Internet beweisen. Kein Wunder, dass sie das Lieblingstier vieler Kinder sind und einige Kinder gerne eine eigene Katze hätten.
Katzen sind süß, kuschelig, verspielt und manchmal lustig. Was unzählige Reels im Internet beweisen. Kein Wunder, dass sie das Lieblingstier vieler Kinder sind und einige Kinder gerne eine eigene Katze hätten. Grundsätzlich gilt: Die Anschaffung einer Katze oder gleich mehrerer sollte – wie bei jedem Haustier – von der ganzen Familie gemeinsam beschlossen werden. Alle im Haushalt lebenden Personen müssen einverstanden sein und Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, dass letztendlich sie die Verantwortung für das Tier und seine Versorgung tragen. Das man sich im Vorfeld darüber Gedanken macht, ob man genug Zeit für eine Katze hat, ob man die Kosten für Futter und Tierarzt stemmen kann und wer sich um die Katze kümmern könnte, wenn man mal verreist, versteht sich hoffentlich von selbst. Worauf dann beim Zusammenleben von Katzen und Kindern zu achten ist und wie Katze und Kind ein tolles Team werden, das lest ihr in diesem Blog-Beitrag.
Der richtige Zeitpunkt
Vielen Eltern gefällt der Gedanke, dass Kind und Katze zusammen aufwachsen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, eine oder mehrere Katze(n) aufzunehmen solange das Kind noch ein Baby ist. Allerdings sind viele frisch gebackene Eltern mit einem Säugling schon ziemlich ausgelastet. Finden sie da noch die Zeit und Kraft sich um eine Katze zu kümmern? Außerdem muss man darauf achten, Katze und Baby nie alleine in einem Raum zu lassen. Katzen lieben es warm, kuschelig und gemütlich. Sie klettern gerne zum Baby ins Bettchen, in den Maxi-Cosi oder kuscheln sich auf der Krabbeldecke ans Baby ran. Wenn sich die Katze allerdings auf das Baby legt, besteht Erstickungsgefahr. Bei Katzen und Kleinkindern stellen sich schon andere Probleme. Es ist eine Herausforderung, Kleinkindern zu erklären, dass man eine Katze nicht am Schwanz zieht oder in die Ohren beißt und auch nicht ständig hinter ihr her rennt. Und nicht jede Katze ist geduldig mit Kindern. Katzen sind sehr eigensinnig und bestimmen gerne selbst, wann sie angefasst werden oder spielen möchten. Und wird das nicht respektiert, werden auch schon mal die Krallen ausgefahren. Kindern im Vorschulalter kann man dagegen schon gut den Umgang mit Katzen und Tieren im Allgemeinen erklären. Sie können verstehen, dass eine Katze auch mal ihre Ruhe braucht, nicht ständig spielen oder kuscheln will und dass man Tiere zu sich kommen lässt und ihnen nicht hinterherjagt. Außerdem können sie schon artgerecht mit der Katze spielen. Teenager können dann auch selber schon etwas Verantwortung für die Katze übernehmen, regelmäßig das Katzenklo reinigen, die Fütterung übernehmen oder die Katze beschäftigen. Und beim ersten Liebeskummer sind Katzen auch klasse Zuhörer und Tröster. Wann der richtige Zeitpunkt ist, lässt sich also pauschal gar nicht sagen. Das hängt ganz von der jeweiligen Familie und dem Kind ab. Fest steht: Das Zusammenleben sollte für alle stressfrei sein, für die Kinder, die Eltern und die Katze.
Die richtige Katze
Kitten oder ausgewachsene Katze? Aus dem Tierschutz oder vom Züchter? Welche Rasse? Hier sollte man sich im Vorfeld gut informieren und ein paar Gedanken machen. Die ideale Familienkatze sollte den Gegebenheiten der Familie angepasst sein. Dabei spielen Energielevel, Beschäftigungsbedürfnis Fell und Pflege eine Rolle. Kitten sind unfassbar niedlich, aber eben auch Katzenkinder. Sie machen viel Arbeit und Unfug. Bei älteren Katzen hängt es ganz vom Typ und der Vorgeschichte der Katze ab. Einige Rassen wie Ragdoll oder Maine Coon haben den Ruf, gute Familienkatzen zu sein. Bei Katzen aus dem Tierschutz können die PflegerInnen häufig schon beurteilen, ob eine Katze sich als Familienkatze eignet und ein toller Kinder-Kumpel werden kann. Die wichtigsten Charaktereigenschaften für eine Familienkatze sind: Kinderfreundlich, verschmust, verspielt, ausgeglichen und geduldig.
Die wichtigsten Regeln und Tipps
Die obersten Gebote beim Zusammenleben von Kindern und Katzen sind Erklärung und Aufsicht. Eltern müssen Kindern den richtigen Umgang mit der Katze erklären und ihre Verhaltensweisen. Die Kinder sollten so schnell wie möglich lernen, die Katzensprache korrekt zu deuten und zu verstehen. Außerdem sollten insbesondere kleine Kinder nicht mit Katzen alleine gelassen werden. Die Katze bleibt, egal wie lieb, immer ein Tier, das auch mal unvorhergesehen reagieren kann und für Kinder gilt im Prinzip das gleiche. Eine weitere wichtige Regel: Gegenseitige Freiräume respektieren. Dazu gehört, dass die Katze nicht bedrängt wird und auch einmal in Ruhe gelassen wird, wenn sie das möchte. Umgekehrt darf die Katze natürlich auch nur ins Kinderzimmer, wenn das Kind es grade möchte. Eines der ersten Dinge, die Kinder auch lernen sollten ist, dass man eine fressende oder schlafende Katze grundsätzlich nicht stört. Aus hygienischen Gründen sollten Kinder nicht mit Katzenspielzeug spielen, außer sie spielen grade mit der Katze. Auch einfache Alltagsregeln wie vor dem Essen und vor dem zu Bett gehen Hände waschen machen im Zusammenleben mit Tieren Sinn.
Wenn die Katze schon vor dem Baby da war
Immer wieder hört man, dass Familien die Katze abgeben sobald die Frau schwanger ist. Der Grund: Toxoplasmose, eine Krankheit. Erreger der Toxoplasmose ist der einzellige Parasit Toxoplasma gondii. Er wird durch den Verzehr von rohem Fleisch aber auch durch Katzenkot auf Menschen übertragen. Die Katze infiziert sich durch ihre Beutetiere oder durch roh gefüttertes Fleisch. Bei einer Toxoplasmose-Infektion während der Schwangerschaft kann es zu schweren Schädigungen des Fötus kommen. Aber muss man die Katze deshalb gleich weggeben? Nein, die Sorge ist meist unbegründet. Erstens spielen Katzen bei der Übertragung der Toxoplasmose nicht die wichtigste Rolle. Der Verzehr von rohem oder nicht durchgebratenem Fleisch viel gefährlicher. Zweitens geht von Katzen, die ausschließlich in Wohnungen leben und mit Fertigfutter und nicht mit rohem Fleisch ernährt werden kaum eine Gefahr aus. Und drittens hat die Mehrheit der Bundesbürger schon einmal eine Infektion mit Toxoplasmen durchgemacht, in den meisten Fällen verläuft die Krankheit völlig unbemerkt mit grippeähnlichen Symptomen. In Folge einer solchen Infektion bildet der Körper Antikörper, die ihn und bei einer Schwangeren auch den Fötus vor dem Erreger schützen. Ob man bereits Anti-Körper hat, kann man mit einem Bluttest testen lassen. Zur Sicherheit kann man während der Schwangerschaft den Partner bitten, das Katzenklo zu reinigen oder dabei Handschuhe und Maske tragen und außerdem vor dem Essen oder bevor man sich selber ins Gesicht fasst, nachdem man die Katze angefasst hat, Hände waschen. Eine Schwangerschaft sollte kein Grund sein, eine Katze abzugeben. Schließlich ist auch sie Familienmitglied. Übrigens: Viele Katzen merken sehr schnell wenn ihre Dosenöffnerin schwanger ist und legen sich dann besonders gerne auf den Bauch. Wenn das Baby dann da ist, gilt es Katze und Baby behutsam an einander zu gewöhnen. Nicht alle Katzen können gut damit umgehen, wenn plötzlich ein kleines Menschen-Kitten da ist, das einen Höllenlärm veranstaltet und alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es bietet sich an, die Katze schon während der Schwangerschaft auf die Veränderungen vorzubereiten. Man kann sie zum Beispiel schon an Gegenstände wie Kinderwagen und Babyschale gewöhnen, damit sie damit vertraut ist und keine Angst davor hat. Dann darf die Katze langsam näherkommen und den Säugling beschnuppern. Durchs Gesicht lecken sollte er ihm aber aus hygienischen Gründen nicht. Die Katze muss lernen, dass das Baby ihr in erster Linie egal sein kann. Um Eifersucht vorzubeugen, kann man die Katze mit einbeziehen. Während des Stillens oder Fütterns kann sie zum Beispiel ein besonderes Spielzeug bekommen, zu dem sie nicht immer Zugang hat oder ein Baldriankissen, schläft das Baby, ist Kuschelzeit für die Katze.
02. Januar 2024
Hunde sind die Lieblingstiere vieler Kinder und so manches Kind wünscht sich einen eigenen Hund. Grundsätzlich gilt: Die Anschaffung eines Hundes sollte – wie bei jedem Haustier – von der ganzen Familie gemeinsam beschlossen werden.
Alle im Haushalt lebenden Personen müssen einverstanden sein und Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, dass letztendlich sie die Verantwortung für das Tier und seine Versorgung tragen. Das man sich im Vorfeld darüber Gedanken macht, ob man genug Zeit für einen Hund hat, ob man die Kosten für Futter und Tierarzt stemmen kann und wer sich um den Hund kümmern könnte wenn man mal verreist, versteht sich hoffentlich von selbst. Worauf dann beim Zusammenleben von Hunden und Kindern zu achten ist und wie Hund und Kind ein tolles Team werden, das lest ihr in diesem Blog-Beitrag
Der richtige Zeitpunkt
Vielen Eltern gefällt der Gedanke, dass Kind und Hund zusammen aufwachsen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, einen Hund aufzunehmen solange das Kind noch ein Baby ist. Das Kind wird sich später gar nicht an ein Leben ohne Hund erinnern können. Allerdings sind viele frisch gebackene Eltern mit einem Säugling schon ziemlich ausgelastet. Finden sie da noch die Zeit und Kraft sich um einen Hund und dessen Erziehung und Auslastung zu kümmern? Und möchten sie, wenn das Baby mal wieder die halbe Nacht geschrien hat, früh morgens mit dem Hund raus müssen? Bei Hunden und Kleinkindern stellen sich schon andere Probleme. Große und insbesondere stürmische Hunde können kleine Kinder schnell umwerfen. Sind Kind und Hund auf Augenhöhe, schleckt auch schnell mal die Zunge quer durchs Gesicht oder das Essen wird aus der Hand geklaut. Beides können unangenehme Erfahrungen für Kinder sein und eventuell sogar für Angst vor Hunden sorgen. Umgekehrt ist es eine Herausforderung, Kleinkindern zu erklären, dass man einen Hund nicht am Schwanz zieht oder in die Ohren beißt und auch nicht ständig hinter ihm her rennt. Und nicht jeder Hund ist geduldig mit Kindern. Kindern im Vorschulalter kann man dagegen schon gut den Umgang mit Hunden und Tieren im Allgemeinen erklären. Sie können verstehen, dass ein Hund auch mal seine Ruhe braucht, nicht ständig spielen oder kuscheln will und dass man Tiere zu sich kommen lässt und ihnen nicht hinterherjagt. Außerdem sind sie standfester und verfügen auch schon über eine gewisse Durchsetzungskraft. Teenager können dann auch selber schon etwas Verantwortung für den Hund übernehmen, regelmäßig Gassi gehen, die Fütterung übernehmen oder mit dem Hund die Hundeschule besuchen. Und beim ersten Liebeskummer sind Hunde auch klasse Zuhörer. Wann der richtige Zeitpunkt ist, lässt sich also pauschal gar nicht sagen. Das hängt ganz von der jeweiligen Familie und dem Kind ab. Fest steht: Das Zusammenleben sollte für alle stressfrei sein, für die Kinder, die Eltern und den Hund.
Der richtige Hund
Welpe oder ausgewachsener Hund? Aus dem Tierschutz oder vom Züchter? Welche Rasse? Hier sollte man sich im Vorfeld gut informieren und ein paar Gedanken machen. Der ideale Familienhund sollte den Gegebenheiten der Familie angepasst sein. Dabei spielen Größe, Energielevel, Fell, Pflege und der Schwierigkeitsgrad der Erziehung eine Rolle. Welpen sind unfassbar niedlich, aber eben auch Hundekinder. Sie machen viel Arbeit und brauchen eine gute Erziehung. Bei älteren Hunden hängt es ganz vom Typ und der Vorgeschichte des Hundes ab. Einige Rassen wie Labradore oder Beagle haben den Ruf, gute Familienhunde zu sein. Bei Hunden aus dem Tierschutz können die PflegerInnen häufig schon beurteilen, ob ein Hund sich als Familienhund eignet und ein toller Kinder-Kumpel werden kann. Die wichtigsten Charaktereigenschaften für einen Familienhund sind: Kinderfreundlich, verschmust, verspielt, ausgeglichen, nervenstark und geduldig, folgsam und neidlos.
Die wichtigsten Regeln und Tipps
Die obersten Gebote beim Zusammenleben von Kindern und Hunden sind Erklärung und Aufsicht. Eltern müssen Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund erklären und seine Verhaltensweisen. Die Kinder sollten so schnell wie möglich lernen, die Hundesprache korrekt zu deuten und zu verstehen. Außerdem sollten insbesondere kleine Kinder nicht mit Hunden alleine gelassen werden. Der Hund bleibt, egal wie lieb und gut erzogen, immer ein Tier, das auch mal unvorhergesehen reagieren kann und für Kinder gilt im Prinzip das gleiche. Eine weitere wichtige Regel: Gegenseitige Freiräume respektieren. Dazu gehört, dass der Hund nicht bedrängt wird und auch einmal in Ruhe gelassen wird, wenn er das möchte. Hier macht es Sinn, dem Hund einen Rückzugsort zu schaffen, an dem er nicht gestört werden darf, zum Beispiel eine Transportbox oder ein Körbchen. Umgekehrt darf der Hund natürlich auch nur ins Kinderzimmer wenn das Kind es grade möchte. Eines der ersten Dinge, die Kinder auch lernen sollten ist, dass man einen fressenden oder schlafenden Hund grundsätzlich nicht stört. Aus hygienischen Gründen sollten Kinder nicht mit Hundespielzeug spielen, außer sie spielen grade mit dem Hund. Auch einfache Alltagsregeln wie vor dem Essen und vor dem zu Bett gehen Hände waschen machen im Zusammenleben mit Tieren Sinn. Wie oft sieht man beim Gassi gehen Gespanne, bei denen man sich fragt, wer geht hier eigentlich mit wem spazieren? Das Kind mit dem Hund oder der Hund mit dem Kind? Kleine Kinder führen Leinen mit Hunden, die das Kind einfach hinter sich her ziehen würden wenn der Jagt-Instinkt anspringt, sie sich erschrecken oder einen Artgenossen entdecken. Das ist für alle Beteiligten gefährlich. Man denke hier nur mal an Straßenverkehr oder aggressive Fremdhunde. Deshalb sollte Kinder nicht alleine mit dem Hund Gassi gehen und die Leine auch erst führen, wenn sie den Hund kraft- und gewichtsmäßig in jeder Situation halten können.
Wenn der Hund schon vor dem Baby da war
Eine Schwangerschaft sollte kein Grund sein, einen Hund abzugeben. Schließlich ist auch er Familienmitglied. Dennoch können nicht alle Hunde gut damit umgehen, wenn plötzlich ein kleiner Menschen-Welpe da ist, der einen Höllenlärm veranstaltet und alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es bietet sich an, den Hund schon während der Schwangerschaft auf die Veränderungen vorzubereiten. Man kann ihn zum Beispiel schon an Gegenstände wie Kinderwagen und Babyschale gewöhnen, damit er damit vertraut ist und keine Angst davor hat und ihm beibringen, dass er das Babyzimmer und die Krabbeldecke nicht betreten darf. Wenn das Baby dann da ist, empfehlen Hundeprofis, dass Mutter und Baby in den ersten Tagen Zeit für sich haben und der Hund gar keinen Kontakt zum Neugeborenen hat. Auch Hündinnen lassen zu Anfang keine fremden Rudelmitglieder in die Wurfhöhle. Sind die ersten Tage entspannt verlaufen, darf der Hund langsam näher kommen und den Säugling beschnuppern. Durchs Gesicht lecken sollte er ihm aber aus hygienischen Gründen nicht. Der Hund muss lernen, dass das Baby ein neues Rudelmitglied ist, ihm aber in erster Linie egal sein kann und dass für die Beaufsichtigung und Erziehung die Eltern zuständig sind. Ansonsten kann es passieren, dass der Hund dem Baby gegenüber einen übertriebenen Beschützerinstinkt entwickelt und zum Beispiel fremde Menschen gar nicht heran lässt oder meint, das Kind erziehen zu müssen – auf Hundeart, was auch mit Schnappen einher gehen kann. Um Eifersucht vorzubeugen, kann man den Hund mit einbeziehen. Während des Stillens oder Fütterns kann der Hund zum Beispiel einen Kauknochen bekommen, schläft das Baby, ist Kuschelzeit für den Hund, Spaziergänge werden mit Kind und Hund gemacht und vielleicht kann man dem Hund sogar beibringen, beim Wickeln den Mülleimer für die benutzte Windel zu öffnen und zu schließen, wofür er dann natürlich ein Leckerli bekommt.
Eine Katze zieht ein – Oder: Wie ich meinen neuen Job als DosenöffnerIn antrete
13. Februar 2023
Wenn ein neues Haustier einzieht, ist das immer aufregend und die Vorfreude ist groß. Auch bei Katzen als neue Mitbewohner steht uns eine spannende Zeit bevor. Egal ob eine einzelne Katze oder gleich mehrere einziehen, ob Kitten oder erwachsene Katze, zum Beispiel aus dem Tierschutz, in diesem Blogbeitrag erfahrt ihr, wie das Kennenlernen und die Eingewöhnung gut gelingen.
Vorbereitungen
Ganz zu Anfang stehen wie bei jedem Haustier einige Fragen: Kann ich einer Katze (oder mehreren Katzen) gerecht werden? Habe ich genug Zeit? Verfüge ich über die finanziellen Mittel für Futter, Pflege und Tierarzt? Sind alle Haushaltsmitglieder mit der Anschaffung einer Katze einverstanden? Was, wenn ich mal in den Urlaub fahren möchte, wer kann sich um die Katze kümmern? Bin ich wirklich bereit, über mehrere Jahrzehnte die Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen? (Eine Katze kann bis zu 20 Jahre alt werden.) Wenn diese Fragen geklärt sind, und eine passende Katze (oder passende Katzen) gefunden sind, sei es im Tierschutz oder beim Züchter, geht es an die Vorbereitungen für das neue Familienmitglied. Versuche deine Wohnung mit den Augen einer Katze zu sehen. Wo sind potentielle Gefahrenquellen? Können lose herumhängende Kabel beim Toben herausgezogen werden und so Elektrogeräte herunterfallen? Gibt es Pflanzen, die giftig für Katzen sind? Gibt es zerbrechliche Gegenstände? Gibt es Möbel, die umstürzen könnten, wenn man mit Schwung von dort abspringt? Wenn die Wohnung Katzensicher gemacht ist, suche nach einem Tierarzt oder einer Tierärztin in deiner Nähe, der der neue Haustierarzt für deine Katze wird und überlege, ob gegebenen Falls eine Tierkrankenversicherung Sinn macht. Und dann geht es natürlich noch an das Einkaufen der Erstausstattung. Du benötigst auf jeden Fall • eine Transportbox zum Abholen der Katze und für Tierarztbesuche • einen Futternapf (oder je nach Anzahl der Katzen mehrere) und mindestens einen Wassernapf • Einen Kratzbaum, am besten mit Höhle • Ein Körbchen/ Katzenkissen/ Katzenhöhle • Ein Katzenklo (Besser zwei, manche Katze verrichten kleines und großes Geschäft gerne an verschiedenen Orten. Auf jeden Fall aber ein Klo pro Katze, falls mehrere Katzen einziehen) • Katzenstreu • Eine Fellbürste • Spielzeug wie zum Beispiel Bällchen, Sisal-Mäuse, eine Katzenangel, Geschicklichkeitsspiele… • Katzenfutter (Was gutes Katzenfutter ausmacht lest ihr in unserem Blogbeitrag „Katzenernährung - Worauf es ankommt“ unter https://www.nutriqm.de/tierexperten/katzenernaehrung-worauf-es-ankommt ) Als nächstes folgt das Einrichten der Wohnung. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, zum Beispiel den Standort des Katzenklos. Das Katzenklo sollte in einer ruhigen Ecke stehen und jederzeit für die Katze zugänglich sein (das Badezimmer ist zum Beispiel keine gute Idee, wenn du dort beim Toilettengang, Duschen oder Baden die Türe schließt). Bedenke auch, dass Katzenklos schon mal riechen können. Außerdem gilt die Grundregel, dass Katzenklo und Futter-/ Wassernäpfe nicht in der Nähe von einander stehen dürfen. Es wird ein Abstand von mindestens zwei bis drei Metern empfohlen. Katzen als sehr reinliche Tiere möchten nicht dort fressen wo sie ihr Geschäft verrichten oder umgekehrt nicht dort ihr Geschäft verrichten wo sie fressen. Viele Katzen neigen dazu, zu wenig zu trinken. Da kann es helfen, mehrere Wassernäpfe in der Wohnung zu verteilen. Auch ein Trinkbrunnen kann zum Trinken animieren. Der Futternapf sollte ebenfalls an einer ruhigen Stelle stehen, so dass die Katze in Ruhe und ungestört fressen kann. Schaffe deiner Katze zudem gemütliche Rückzugsorte durch die Positionierung von Körbchen, Katzenkissen und/ oder Katzenhöhle. Viele Katzen haben es gerne warm und fühlen sich an der Heizung wohl.
Die Katze zieht ein
Nun kann das neue Familienmitglied einziehen. Wenn du die Katze abgeholt hast, stelle die Transportbox in einen Raum und schließe erst einmal die Tür. Wenn du die Transportbox nun öffnest, kann die Katze erst einmal diesen Raum erkunden. Neue Umgebungen sind schließlich aufregend. Wenn die Katze sich dort sicher fühlt, kannst du den Radius nach und nach auf die gesamte Wohnung ausweiten. Am besten ist es, die Katze zuerst den Raum erkunden zu lassen, in dem das Katzenklo steht. So weiß sie direkt, wo die Toilette ist. Es kann gut sein, dass sich der Neuankömmling erst einmal versteckt. Lasse ihn dann erst einmal in Ruhe und bedränge ihn nicht. Du kannst dich ruhig in die Nähe setzen und lesen oder dich mit deinem Handy beschäftigen. Katzen sollte man als Mensch immer von sich aus zu sich kommen lassen und ihnen weder hinterherrennen, noch sie in eine Ecke drängen und ihnen den Kontakt aufzwingen. Bei manchen Katzen dauert es einige Tage, bis sie im neuen Zuhause auftauen.
Der erste Freigang
Wenn deine Katze keine reine Wohnungskatze bleiben, sondern ein Freigänger werden soll gibt es einige Dinge zu beachten. Bevor überhaupt ein Gedanke an Freigang verschwendet werden kann, muss die Katze (egal ob Katze oder Kater) kastriert und durchgeimpft so wie gechipt sein. Schließlich gibt es schon genug Elend durch nicht geplante Kitten und die Tierheime erleben mehrfach im Jahr eine wahre Flut an jungen Kätzchen. Die Impfungen sind nicht nur wichtig, damit deine Katze gesund bleibt, sondern auch um der Ausbreitung von Katzenkrankheiten entgegen zu wirken. Ein Mikrochip unter der Haut ermöglicht es, deine Katze zu identifizieren und zu dir zurück zu bringen, wenn sie sich verläuft oder wegläuft. Wichtig ist dabei allerdings, dass die Katze nicht nur gechipt wird, sondern der Chip auch registriert werden muss, z.B. bei Tasso. Ein nicht registrierter Chip nutzt gar nichts. Tierärzte und Tierärztinnen chippen die Tiere, das registrieren lassen der Chips ist aber Aufgabe der Tierhalter. Das kann online erledigt werden und ist kein großer Aufwand. Des Weiteren sollte die Katze im neuen Zuhause mindestens sechs Wochen lang in der Wohnung gehalten werden bevor sie das erste Mal raus darf, damit sie genügend an ihr Zuhause und ihre Menschen gebunden ist und auch wieder zurückkommt. Wenn es nun soweit ist und der erste Freigang ansteht, solltest du einfach die Tür auflassen und schauen was passiert. Die Katze wird sich vermutlich langsam heraustasten und wenn ihr etwas unheimlich ist zurück ins Haus, in ihre bekannte Umgebung, flüchten. Jeden Tag wird sie sich ein Stückchen weiter weg trauen und länger wegbleiben und sich nach und nach ein Revier erobern. Katzen einfach zu nehmen und nach draußen zu setzen macht ihnen eher Angst da sie in einer fremden Umgebung sind, sich nicht auskennen und nicht wissen, wo sie sich verstecken oder wohin sie flüchten können.
Das beste Plätzchen für Hunde - ganz nah an ihren Menschen
01. Dezember 2020
In der Winterzeit ist es für Hunde ganz besonders gemütlich in der Nähe ihrer Menschen.Die sitzen jedoch nicht immer auf dem Sofa, sondern backen und kochen fleißig leckere Kalorienbomben. Die Zeit in der Küche ist für Hunde ein Geruchsspektakel und Fest der Freude, vor allem, wenn ein leckeres Naschwerk dabei herausspringt. Während wir uns unser festliches Essen gönnen in der Vorweihnachtszeit, gönnen wir unserem Hund doch auch ein Leckerli, bei dem ihm warm wird ums Herz.
Backe, backe … Fleischwürfel mit Huhn und Süßkartoffel.
Die gut gemachten Snacks von NutriQM gibt es in ganz vielen tollen Geschmacksrichtungen – für jede Hundenase eine passende. MSC-Fisch, Truthahn und noch mehr Geflügel, Insekten, Pferde- oder Rindfleisch und viel Gemüse stecken in den leckeren Würfeln. Die Rezepte zum Selbernachbacken können wir leider nicht verraten, nur so viel sei gesagt: Die Snacks sind alle schonend zubereitet und gut bekömmlich für den Hund.
Plätzchen für Hunde. Ein leckeres Rezept.
Schon mal mit Hundefutter gebacken? Hunde lieben es. Hier ein einfaches und sehr schmackhaftes Rezept. Eine Tasse NutriQM Trockenfutter – Sorte nach Vorliebe des Hundes aussuchen – in einer Küchenmaschine zermahlen. Das Pulver mit einer Tasse geriebenem fettarmen Käse, etwas laktosefreier Mich und zwei Eiern vermischen. Den Teig in Förmchen drücken und auf Backpapier legen, alternativ mit den Händen kleine Kugeln formen. Bei 180° Heißluft etwa 20 min backen, auskühlen lassen und auf den „bunten Hundeweihnachtsteller“ platzieren.
Ganz pur ohne Schnickschnack – Hähnchenbrustfilet und Hähnchenkeulenfleisch.
Das reine Hühnerfleisch weckt das Interesse vieler Hunde. Die pure Zutat „Fleisch“ ist hier das beste Rezept für einen unverfälscht natürlichen Geschmack. Die Verdaulichkeit und Verträglichkeit von Huhn sind übrigens besonders gut.
Snacken vom Sofa aus. Wie sich Hunde freuen können.
Links die weihnachtliche Plätzchendose, rechts die mit Hundemotiven dekorierte Leckerli-Dose. Das nennt sich Gleichberechtigung, wenn die gemütliche Plätzchenzeit wieder losgeht. Aber Vorsicht. Nicht die Dosen verwechseln, das könnte den Hund sauer machen, während der Mensch wider Erwarten nichts Süßes genießt.
Von wegen isoliert. Hund und Mensch bleiben zusammen.
In der aktuell kontaktarmen Zeit ist es für viele Menschen nicht leicht, die Vorweihnachtszeit wirklich zu genießen. Kein Weihnachtsmarkt, auf dem man Freunde trifft, keine Weihnachtsfeiern. Einen Hund zu haben ist ein großes Glück und gut für die Gesundheit, weil Hundemenschen einfach raus müssen an die Luft. Vielleicht packen Sie ja beim nächsten Gassigang eine warme Decke, eine Thermoskanne Tee, ein paar selbstgebackene Kekse und natürlich Leckerlis ein und treffen draußen einen anderen netten Hundemenschen auf Distanz. Auch im Park oder im Wald findet sich ein nettes Plätzchen für eine sichere gemeinsame Zeit. Wir wünschen allen Hunden und ihren Menschen ganz herzlich einen schönen Dezember. Die NutriQM FARMERS CUISINE Meatballs sind übrigens auch gebacken – so wie leckere Plätzchen für Hunde!
Nass, trocken oder barfen? Wie oder was Hunde fressen
23. November 2020
Es gibt viele Arten der Hundeernährung. Manche barfen, die anderen schwören auf Nass- oder Trockenfutter. Jeder Hundemensch entscheidet selbst, was für seinen Fellfreund das Beste ist. Manchmal wird der Mensch auch gezwungen, ein anderes Futter zu probieren, weil das bisherige dem Hund nicht mehr bekommt. In diesem Fall ist eine schrittweise Futterumstellung wichtig, damit sich die Darmflora des Hundes an die neue Verdauungssituation gewöhnen kann. Wir haben die wichtigsten Aspekte der beliebtesten Ernährungsarten zusammengefasst.
Back to the wolf. Der Hund und seine Wurzeln.
Barfen steht für eine naturbelassene Ernährung, bei der Hunde ausschließlich mit rohem Fleisch und zusätzlich mit Obst und Gemüse gefüttert werden. Der Gedanke dahinter ist die Tatsache, dass der Hund vom Wolf abstammt, der in der Wildnis Beutetiere gejagt und sie im Ganzen verzehrt hat. Auf dem Weg aus dem Wald zum Haustier erledigen das mittlerweile Hundemenschen für ihre Fellfreunde und gehen beim Metzger auf die Jagd. Beim Barfen haben Allergene bei der individuellen Zubereitung keine Chance, aber leider Keime und Bakterien, die sich bevorzugt auf ungekochten Lebensmitteln ansiedeln. Wer barft, sollte auch auf die zusätzliche Vergabe von Nährstoffen achten, um seinen Hund ausreichend zu versorgen.
Nass oder trocken? Zwei Ernährungslager.
Grundsätzlich achten umsichtige Hundemenschen bei jeder Art von Futter auf die Inhaltsstoffe. Man sollte insbesondere prüfen, dass kein Getreide, Zucker oder künstliche Konservierungsstoffe enthalten sind, wobei im Nassfutter Konservierungsmittel enthalten sein müssen. Ein Vorteil von Nassfutter ist ein niedriger Energiegehalt. Im Gegensatz zum Trockenfutter verfügt Nassfutter über einen höheren Wasseranteil, allerdings bevorzugen einige Hundemenschen die Mischung aus frischem Wasser und Trockenfutter. Es sättigt schnell und ist dabei sehr gut verdaulich für den Hund. Durch das Kauen der Kibbel wird der Kiefer eines Hundes gut trainiert und der Zahnbelag abgerieben und somit reduziert. Dose oder Tüte? Für nachhaltige Hundemenschen ist es vielleicht interessant zu wissen, dass Trockenfutter deutlich weniger Abfall produziert als Nassfutter. Und man es kann es überall mit hinnehmen. Trockenfutter ist leichter als Dosenfutter, es ist resistent gegen Hitze, es wird – wie beim Barfen - kein Gefrierfach benötigt und ist deshalb das ideale Reisefutter.
Viel Mühe. Die Selberkocher.
Manche Hundemenschen stehen mit sehr viel Liebe für ihren Hund am Herd. Beim Abkochen der Lebensmittel werden Keime getötet und die Nahrung für den Hund verdaulicher gemacht, allerdings verliert das Futter durch die hohen Temperaturen auch wichtige Nährstoffe, die dem Tier dann zusätzlich gefüttert werden müssen. Eine alternative Zubereitungsart, bei der die Nährstoffe weitestgehend erhalten bleiben, ist das Dampfgaren.
Welches Futter ist das beste? Ein Fazit.
Was für seinen Hund in Frage kommt, entscheidet jeder Mensch selbst. Hier alle Vorteile im Überblick:
• Barfen: Natürliche Ernährung, gute Möglichkeit auf individuelle Futtermittelallgerien reagieren zu können. • Nassfutter: Hoher Wasseranteil, niedriger Energiegehalt. • Trockenfutter: Gute Bekömmlichkeit, leichte Handhabung, resistent gegen Hitze. • Selbstgekocht: Keimfrei, Zutaten selbst wählbar, abwechslungsreich.
Das Beste für den Hund. NutriQM Twice Nice und M!EAT
NutriQM Twice Nice ist ein besonderes Trockenfutter mit extragroßen und schonend gegarten Hühnerfleischwürfeln in 100% Lebensmittelqualität und mit ausgewählten Zutaten, die sehr bekömmlich sind für den Hund.
NutriQM M!EAT Adult ist ein ausgewogenes Alleinfutter mit optimalem Fett-Protein-Verhältnis für ausgewachsene Hunde. Es enthält nur natürliche, ausgewählte Zutaten und einen hohen Anteil an tierischem Protein. Dazu kommen Gemüse und wertvolle Ergänzungen, die der Hund für eine ausgewogene Ernährung benötigt.
Wir engagieren uns von Haus aus für alle wichtigen Fragen rund um die gesunde Ernährung von Hunden. Zu unserem Team aus Futtermittelexperten gehören Fachleute aus Wissenschafts- und Forschungsinstituten, Kochprofis, und wir befragen regelmäßig etablierte Züchter und Veterinäre. Was am Ende in den Napf kommt, ist bestes Alleinfutter, das sich sehen, riechen und schmecken lassen kann.